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GSM-Grenzwert

07.02.2006Natur und Umwelt: Mobilfunk

Barmüller vom Forum Mobilkommunikation führt ÖsterreicherInnen an der Nase herum. Angebliche Grenzwertnorm als Ente enttarnt.

Weiterhin nur Vornorm und das aus gutem Grund. Salzburger Vorsorgewert muss österreichweit verbindlich werden.

In seiner Aussendung vom 3.2.06 versucht der Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation (FMK) den Eindruck zu erwecken, dass nun in Österreich eine neue Rechtslage in Zusammenhang mit Mobilfunk-Grenzwerten herrsche:

„FMK-Barmüller: WHO-Grenzwerte für Mobilfunk bundesweit verbindlich. Utl.: Angewendete Grenzwerte des Mobilfunks werden genormte Praxis“

Dies entspricht allerdings nicht der ganz Wahrheit. Der Fachnormenausschuss 186 (Schutz gegen nicht ionisierende Strahlung) hat lediglich die alte Vornorm ÖNORM S 1120 übernommen und mit ein paar Kommentaren versehen in die neue Vornorm ÖNORM E 8850 umgetauft.

Und eine Vornorm bleibt es nicht umsonst, denn diese ist offen für Veränderungen bezüglich „Stand der Wissenschaft und Technik“.

Zwar stimmt es, dass der Fachnormenausschuss 186 einstimmig für die neue Vornorm mit den Grenzwerten der Internationalen Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) gestimmt hat, doch sitzen in diesem fast ausschließlich Techniker und keine Mediziner.

Zur Beratung des Fachnormenausschuss wurde auch ein Fachunterausschuss eingerichtet, der unter anderem mit Medizinern besetzt war. Die Warnungen und Bedenken der Wissenschafter und Fachleute in diesem Gremium wurden aber nicht ernst genommen und in der neuen Vornorm nicht berücksichtigt.

„Das FMK ist die Brancheninitiative aller österreichischen Mobilfunkbetreiber, der Mobilfunkindustrie und des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI).

Es beschäftigt sich intensiv mit dem Thema "Mobilfunk und Gesundheit" und mit allen Fragen, die mit dem Aufbau der österreichischen Mobilfunknetze zusammenhängen. Mitglieder sind: Alcatel, Kapsch, One Ericsson, FEEI - Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, T-Mobile, mobilkom austria, Motorola, Hutchison, Siemens und telering.

„Barmüller vom FMK versucht hier die ÖsterreicherInnen hinters Licht zu führen und ihnen Sicherheit vorzugaukeln. Wären aber die Warnungen der MedizinerInnen ernst genommen worden, gäbe es in Österreich nun sehr viel niedrigere Grenzwerte.

Angesichts der sich häufenden Hinweise auf das gesundheitliche Risiko, die das Mobilfunkstrahlung darstellt, kämpft die Bürgerliste weiter für die verbindliche Gültigkeit des Salzburger Vorsorgewerts in ganz Österreich“, gibt sich Mag. Bernhard Carl, Gesundheitssprecher der Bürgerliste kämpferisch.

„Wenn man bedenkt wer im FMK Mitglied ist, wird klar, dass es sich dabei um eine reine Propagandainstitution handelt. Nichts anders also als: Rauchen ist doch nicht gesundheitsgefährlich. Gezeichnet Dr. Marlboro“ so Carl abschließend.

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