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Feinstaub

02.02.2006Natur und Umwelt: Gesundheit

Feinstaub – wenn Atmen schwerfällt! Die Untätigkeit der Landesregierung stinkt zum Himmel!

Die Luftbelastung durch Feinstaub wird von Tag zu Tag spürbarer.

Mehr Todesfälle durch Feinstaub als durch Verkehrsunfälle! Bürgerliste fordert sofortiges Handeln auf Stadt- und Landesebene!

„Die Feinstaubbelastung wird von Tag zu Tag spür- aber auch sichtbarer. Wie lange noch sollen die SalzburgerInnen unter dieser Staubglocke um Atem ringen?“ fragt sich Gesundheitssprecher Mag. Bernhard Carl.

Ganz im Gegensatz zu Salzburg haben die Steiermark und Kärnten öffentlich wahrnehmbare Aktivitäten im Kampf gegen den Feinstaub angekündigt.

In Salzburg hingegen beschränkt man sich auf die Förderung von Dieselpartikelfilter, Tempo 100 auf der Tauernautobahn und zahnlose Aufrufe, das Auto stehen zu lassen und alternative Fortbewegungsmittel zu wählen. Aus der Landesregierung hört man, dass Fahrverbote nicht zu exekutieren seien.

„Wenn man bedenkt, dass durch Feinstaub jährlich doppelt so viele Menschen sterben als durch Unfälle im Straßenverkehr (1.467 zu 764), fragt man sich warum die Landesregierung fast tatenlos zusieht. Offenbar nimmt sie lieber weiter dieses Gesundheitsrisiko in Kauf als möglicherweise unbequeme und damit unpopuläre Maßnahmen zu setzen“ ärgert sich Gesundheitssprecher Mag. Bernhard Carl.

Von Seiten der Stadt hört man überhaupt nichts. Die Arbeitsgruppe zur Erstellung eines Maßnahmenpakets hat bis heute noch keinerlei Output geliefert – wie lange sollen die SalzburgerInnen noch um Luft ringen, bis sich jemand damit beschäftigt, wie man der Feinstaubproblematik begegnen muss?

Folgen des Feinstaubs sind Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen. Erst kürzlich hat eine Studie der LMU München nachgewiesen, dass an Tagen mit hoher Feinstaubbelastung das Herzinfarktrisiko erheblich steigt. Es geht also nicht nur um Langzeitwirkungen.

Laut Aussagen der Österreichischen Ärztekammer bewirkt Dieselruß pro Jahr in Österreich 1467 Todesfälle, ca. 2600 Krankenhausaufnahmen und volkswirtschaftliche Kosten von 1,7 Milliarden Euro.

Die Bürgerliste fordert daher sofortige Aktivitäten der verantwortlichen Politiker, da bei Überschreitung der EU-Richtlinie die zuständigen Behörden kurzfristig mit Aktionsplänen Gegenmaßnahmen treffen müssen.

„Wie oft muss der Grenzwerte für Feinstaub eigentlich noch mehrfach überschritten werden, bis endlich Gegenmaßnahmen ergriffen werden“, fragt sich Gesundheitssprecher Mag. Bernhard Carl seit Tagen.

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