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Handymasten

11.01.2006Natur und Umwelt: Gesundheit

Bürgerliste fordert Berücksichtigung wesentlicher Punkte bei den geplanten Handymastenverträgen des Landes!

  • Verbindliche Festschreibung des Salzburger Vorsorgewerts!
  • Kontrolle der Strahlenbelastung!
  • Parteistellung für AnrainerInnen!

Wie heute in den SN berichtet wurde, sind die Konzepte des Landes Salzburg für Verhandlungen mit den Betreibern zu Reduzierung von Handymasten schon weit gediehen. Allerdings scheint die Geschichte einen Haken zu haben. Es soll nämlich lediglich darauf geachtet werden, dass es „bei Zusammenlegung von Mobilfunkanlagen nicht zu einer zu starken Strahlenbelastung für die Anrainer kommt.“

„Diese Formulierung lässt alle meine Alarmglocken schrillen! Wenn man nun schon über Verträge mit den Betreibern verhandelt, sollte der vorsorgliche Gesundheitsschutz auch dort seinen Niederschlag finden.

Dabei ist der Salzburger Vorsorgewert verbindlich zu berücksichtigen und dessen Einhaltung über ein Monitoring zu überprüfen“ so Mag. Bernhard Carl, Gesundheitssprecher der Bürgerliste.

Die Proteste der AnrainerInnen in Bezug auf die Aufstellung neuer Handymasten beziehen sich nämlich nicht nur in Salzburg nie auf optisch-ästhetische, sondern ausschließlich auf gesundheitliche Aspekte. Sogar der oberste Sanitätsrat für Österreich fordert eine Minimierung der Strahlenbelastung in Zusammenhang mit Mobilfunkanlagen.

Ein weiterer Punkt der in den Überlegungen des Landes offenbar keine Rolle spielt, ist die Einbeziehung der AnrainerInnen bei der Aufstellung neuer Masten. Dabei ist gerade das Gefühl der Hilflosigkeit und des Verlustes an Kontrolle ein wichtiges Motiv für Proteste – eine Tatsache, der auch in einem Mobilfunkpakt Rechnung getragen werden muss.

Die Verhandlungen wären außerdem eine günstige Gelegenheit, um endlich einen flächendeckenden Kataster mit allen technischen Daten für das Land Salzburg zu erstellen, der zu öffentlichen Einsicht zur Verfügung gestellt werden sollte.

„Wenn also in den Verträgen mit den Mobilfunkbetreibern AnrainerInnen kein Mitsprachrecht erhalten, der Salzburger Vorsorgewert nicht festgeschrieben und auch kein Monitoring der vereinbarten Strahlungswerte festgeschrieben wird, sind sie das Papier nicht wert, auf das sie geschrieben sind!“, so Carl abschließend.

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