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Tempo 160

14.12.2005Planung: Verkehr

Resolution an Infrastrukturminister Gorbach „Kein Tempo 160 auf Österreichs Strassen“! Bürgerlisten-Antrag erhält nicht die notwendige Unterstützung zur Dringlichkeit.

„Die Stadt Salzburg sollte ein Zeichen gegen die geplante Legalisierung von Raserei setzen“, meint Planungssprecherin Mag. Ingeborg Haller.

Infrastrukturminister Gorbach plant ab Februar 2006 auf Teilstücken von Österreichs Autobahnen Tempo 160 einzuführen. Die beabsichtigte Legalisierung von Raserei auf Österreichs Autobahnen stößt aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Umweltschutzes auf breite Ablehnung.

Der Alleingang von Infrastrukturminister Gorbach bedeutet:

  • Mehr Feinstaub und Schadstoffe: Bei Tempo 160 steigt der Spritverbrauch um 27 Prozent. AnrainerInnen sowie die Umwelt sind einer weiteren Belastung ausgesetzt.
  • Tempo 160 heizt das Klima an: Es steigen die Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2). Tempo 160 verursacht jährlich 30.000 Tonnen mehr an Emissionen. Unter der Verantwortung des Infrastrukturministers entfernt sich Österreich somit mit Vollgas von seinen Kyoto-Klimaschutzzielen.
  • Mehr Verkehrslärm durch Tempo 160: Mit 160km/h verursacht ein PKW so viel Lärm wie zwei PKWs, die 130 km/h fahren.
  • Mehr Verkehrsunfälle durch Tempo 160: Bei Tempo 160 steigt das Risiko eines tödlichen Verkehrsunfalls um beinahe mehr als das Doppelte.

Die Stadt Linz hat anlässlich der Gemeinderatssitzung am 22.11.2005 bereits mehrheitlich eine ähnlich lautende Resolution verabschiedet.

„Die Stadt Salzburg sollte ebenfalls ein Zeichen gegen die geplante Legalisierung von Raserei setzen“, meint Planungssprecherin Mag. Ingeborg Haller und hat deshalb in der heutigen Sitzung des Gemeinderates den Dringlichkeitsantrag gestellt, dass der Gemeinderat eine Resolution an den Infrastrukturminister, Vizekanzler Gorbach beschließen möge:

„Der Gemeinderat der Stadt Salzburg spricht sich aus Gründen der Verkehrsicherheit und des Umweltschutzes gegen Tempo 160 auf Österreichs Autobahnen aus und fordert daher Minister Gorbach auf, von seinem Vorhaben, Tempo 160 auf Österreichs Strassen zu legalisieren, Abstand zu nehmen“.

Die notwendige Unterstützung durch die anderen Fraktionen konnte nicht erreicht werden, sodass der Antrag nicht mit Dringlichkeit in der Gemeinderatssitzung erörtert werden konnte. Bürgermeister Schaden hat sich jedoch bereit erklärt, ein diesbezügliches Schreiben an den Infrastrukturminister zu schicken.

„Eine breite Unterstützung dieser Resolution hätte ein starkes Signal nach Wien sein können. Wieder einmal hat die Mehrheit des Gemeinderates der Stadt versäumt, in einer Sache klar Position zu beziehen“, resümiert Inge Haller.

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