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Handymastensteuer

30.10.2005Natur und Umwelt: Gesundheit

Doch keine Handymastensteuer in Salzburg? Site sharing als Pyrrhus Sieg? Strahlenbelastung für Bevölkerung darf nicht steigen!

Die bekannt gewordene Einigung zum Thema Handymastensteuer in Niederösterreich hat wieder einmal gezeigt, wie mächtig die Mobilfunklobby in Österreich ist. Denn mit ihrer Drohung die Kosten auf die Kunden abwälzen zu wollen, haben die Betreiber Druck auf das Land Niederösterreich und die Bundesregierung ausgeübt.

Laut Telekommunikationsgesetz muss schon seit Jahren ein Betreiber die Anlagen eines anderen auf seinen Masten lassen, wenn dies technisch möglich ist. Dass dies nach den Verhandlungen in Niederösterreich praktiziert wird und angeblich zu Kostenersparnissen führen soll, wirft die Frage auf, ob die Betreiber bisher das Geld zum Fenster hinausgeschmissen haben, indem jeder seine eigenen Masten gebaut hat.

Eine große Gefahr birgt die getroffene Vereinbarung aber für die Gesundheit der AnrainerInnen von Handymasten:

Durch die Konzentration von Sendeanlagen kann es in deren Nähe zu noch größeren Belastungen als bisher kommen. Bekanntlich gibt es ausreichend wissenschaftliche Ergebnisse die einen vorsichtigen Umgang mit dieser Strahlung dringend nahe legen.

„Site sharing kann zu extrem hohen Strahlenbelastungen im Nahbereich führen. Egal welchen Weg Salzburg nun geht, um die Zahl der Handymasten zu reduzieren – es muss danach getrachtet werden, die Belastung der Bevölkerung durch Mobilfunkstrahlung so gering wir möglich zu halten.

Ziel muss die Einhaltung des Salzburger Vorsorgewertes sein!“ so der Gesundheitssprecher der Bürgerliste Mag. Bernhard Carl.

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