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Mozarteum

29.09.2005Kultur

Drama für den internationalen Ruf der Musikstadt Salzburg in mehreren Akten endlich stoppen!

Universitätsrat und dessen Vorsitzender Teil des Intrigenspiels aus Partei -, Bundes- und Länderpolitik, sowie mozarteumsinterner Machtkampf.

Urban aufgefordert Unirat-Vorsitz zurückzulegen!

Mit dem angekündigten Rücktritt des derzeitigen Rektors Dr. Roland Haas hat das Intrigenspiel rund um das und im Mozarteum seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Mit Haas geht eine Konstante verloren, die den rechtlich und faktisch notwendigen Reformprozess des Mozarteums ganz wesentlich begleitet und getragen hat. Seine frühzeitigen Hinweise und Warnungen zu den Tiroler Ambitionen zu Lasten des Mozarteums, der drohenden Gefahr der Zerschlagung des Mozarteums auf Grund partei- und machtpolitischer Interessen wurden ebenso wenig gehört wie seine Versuche, die Chancen, die mit einer stärkeren Verbindung von Wissenschaft und Kunst im Rahmen der beiden Salzburger Universitäten verbunden sind, zu thematisieren.

Haas ist nicht das Opfer einiger Professoren, die neue Realitäten nicht akzeptieren wollen oder können, sondern das Opfer machtpolitischer Interessen von Wien über Salzburg bis Innsbruck, denen diese Professoren gerade recht kamen.

Eine wesentliche Rolle dabei spielt der Universitätsrat unter dem Vorsitzenden Ing. Friedrich Urban, dem ich nun unterstellen kann, dass er die Interessen Salzburgs und des Mozarteums seinen persönlichen Geltungsbedürfnissen und den macht- und parteipolitischen Interessen Wiens und Tirols untergeordnet hat.

Urban hat in den letzten Jahren keine Gelegenheit ausgelassen die Tiroler Ambitionen und die Gefahr, die damit für das Mozarteum verbunden ist, zu verharmlosen, obwohl er es besser wissen musste. Er hat das Rektorrat nicht nur NICHT unterstützt, als es darum ging, die inneren Reformen, so schmerzhaft sie auch sein mögen, umzusetzen, wusste nicht nur von Unterschriftenaktionen, sondern hat diese auch noch gefördert.

Er ist meines Erachtens nicht nur die treibende Kraft hinter der Ablöse von Haas, sondern auch am politischen Ränkespiel Wien-Innsbruck beteiligt, zumindest jedenfalls seit längerem darüber informiert. Jedenfalls ist er auf Grund seiner bisherigen Tätigkeit nicht geeignet den Vorsitz im Unirat weiterhin zu bekleiden, im Gegenteil, er ist an dieser Stelle eine Gefahr für das Mozarteum.

Herr Urban ist deshalb aufgefordert unverzüglich den Vorsitz im Unirat und seine Mitgliedschaft zurückzulegen. Die dazu berufenen Stellen, allen voran der Senat der Universität Mozarteum sind aufgerufen, ihn von dieser Stelle abzuberufen, falls er dies nicht tut.

Die restlichen Mitglieder des Universitätsrates sind aufgefordert zu hinterfragen, welche Rolle sie in diesem ganzen Intrigendrama gespielt haben und ob sie deshalb prädestiniert sind, diese Funktion weiter zu begleiten.

Dazu gehört auch Frau Winklehner, die als Leiterin des Chinazentrums Eigeninteressen bezüglich Kooperationen im Musikbereich zumindest nicht ausschließen kann.

Die Politik von Stadt und Land ist aufgerufen endlich ihren Einfluss geltend zu machen, damit der Reformprozess im Mozarteum weitergehen kann und das Intrigenspiel nicht noch weitere Opfer fordert, wie z.B. den Vize-Rektor für Lehre, der diesen Reformprozess beinahe alleine umzusetzen hatte, Reformerfolge wie z.B. das beispiellose Qualitätsmanagement dürfen nicht verloren gehen.

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