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Hymnendebatte

27.09.2005Demokratie

Sprache bestimmt menschliches Denken und Handeln.Gleichberechtigung auch im Text der Landeshymne.

Die Reaktionen der Parteien auf die Hymnendebatte zeigt wieder einmal welche Rolle die Frage der Gleichberechtigung für sie spielt. LHstv. Haslauer meint, mit den Vätern seien die Vorväter und Ahnen gemeint.

Woran denkt Haslauer bei „an der Esse die Hämmer sich regen“? Etwa an eine muskulöse Schmiedin? Oder auch bei der Stelle „am Pfluge die nervige Hand“: Sieht er hier vor seinem geistigen Auge auch eine Frau oder nicht doch eher einen Mann.

In der Psychologie ist man/frau sich mittlerweile einig, dass wir Menschen in Sprache denken. Daher ist es für unser Bewusstsein und auch für unser Handeln zentral wichtig, welche Sprache wir verwenden.

Wenn die Landeshauptfrau und Frauenreferentin meint es gebe Wichtigeres, so hat sie insofern recht, als gerade in diesen Tagen wieder eruiert wurde, dass Frauen für gleiche Arbeit immer noch nicht gleich entlohnt werden oder Kinderbetreuungsplätze fehlen.

„Allerdings ist es für die notwendigen Änderungen in den genannten Bereichen auch wichtig, dass sich die Sprache und das damit verbundene Denken ändert. Und dazu gehört auch, dass die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft in der Landeshymne nicht verschwiegen, sondern gleichberechtigt gewürdigt wird“, meint GR Mag. Bernhard Carl.

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