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Olympia 2010

19.07.2005Demokratie: Finanzen

Die verantwortlichen Politiker weigern sich weiterhin beharrlich, dem Kontrollamt Rede und Antwort zu stehen. Schnell erschien, Raus´ Absage kam per mail, Schaden schwieg!

Auch in der mittlerweile 4 Sitzung des Kontrollausschusses, die sich mit der Frage der Mittelverwendung für die Bewerbung für die Olympischen Spiele 2010 befasst hat, glänzten die verantwortlichen Politiker – mit Ausnahme von Dr. Schnell – durch Abwesenheit.

Im Hinblick auf die nun begonnene Image- und Sympathiekampagne für Olympia 2014, mit dem Ziel, die Stimmung für eine neuerliche Bewerbung Salzburgs als Olympia Austragungsort zu heben, muss man sich immer wieder die höchst fragwürdige Gesprächsverweigerung maßgeblicher Beteiligter vor Augen führen.

Nicht nur, dass Bürgermeister Schaden mit allen Mitteln eine Belegsprüfung durch das Kontrollamt verhindern wollte, hält seine Verweigerung nach wie vor an, wenn es darum geht, offen zu legen, inwieweit er und die Aufsichtsratsmitglieder Kenntnis davon hatten, wofür öffentliche Mittel relativ locker und sorglos eingesetzt wurden.

Auch wenn jetzt in aller Öffentlichkeit ständig eine begleitende finanzielle Kontrolle für die neue Bewerbung in Aussicht gestellt wird, muss deren Effizienz angesichts des derzeitigen Umgangs mit der Aufklärung und Transparenz erheblich in Frage gestellt werden.

„Die öffentlichen Gelder, die erneut für eine Bewerbung für Olympische Spiele eingesetzt werden, müssen nicht nur einer Kontrolle, sondern einer transparenten und schlüssigen Finanzplanung und Gebarung unterliegen – denn dass es mit Prüfung und Kontrolle im Nachhinein schlecht aussieht, haben die Verantwortlichen mehr als einmal bewiesen“, meint die stellvertretende Kontrollausschussvorsitzende Mag. Ingeborg Haller.

Auch wenn der Prüfbericht im Herbst voraussichtlich abgeschlossen wird, bleibt angesichts der vielen Ungereimtheiten ein schaler Nachgeschmack, der sicher nicht dazu beiträgt, die nicht vorhandene Olympia-Begeisterung von 61% der Bevölkerung, die eine neuerliche Bewerbung Salzburgs ablehnen, zu heben.

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