RSS
f
Startseite > Presse > Mobilfunkstudie
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

Mobilfunkstudie

28.04.2005Natur und Umwelt: Gesundheit

Mobilfunkstudie des Landes weist EEG-Veränderungen nach!Bundesregierung muss endlich Grenzwert reduzieren!

„Die Ergebnisse der Studie des Landes zeigen erstmals, dass die Einstrahlung einer Mobilfunksendeanlage zu Veränderungen unterschiedlicher EEG-Parameter führt, auch wenn diese weit unterhalb der in Österreich geltenden Grenzwerte liegt.

Die Bundesregierung ist aufgerufen, die Grenzwerte endlich abzusenken. Gemeinsam mit den Mobilfunkbetreibern nehmen die verantwortlichen PolitikerInnen offenbar weiter ein hohes Gesundheitsrisiko der Bevölkerung in Kauf!“, meint der Gesundheitssprecher der Bürgerliste, Mag. Bernhard Carl.

Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe des Landes hat in den letzten Monaten eine Untersuchung in der Rudolf-Steiner-Schule in Salzburg-Mayrwies durchgeführt.

Ziel war es, Auswirkungen eines Mobilfunksenders der direkt gegenüber dem Gebäude liegt, auf das EEG zu beleuchten. Die Versuchspersonen waren Frauen und Männer, die sich selbst als empfindlich gegenüber Mobilfunksendeanlagen bezeichneten.

In allen drei gemessenen EEG-Frequenzbändern wurden Veränderungen gemessen. Auch klagten die Versuchspersonen fast einhellig über Störungen der Befindlichkeit wie Benommenheit, Nervosität, Unruhe, Herzbeklemmung, etc., Symptome die auch schon aus anderen Untersuchungen bekannt sind.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, was Mobilfunkkritiker seit Jahren sagen:

Auch weit unterhalb des in Österreich gültigen WHO-Grenzwertes sind starke Effekte auf den menschlichen Organismus nachweisbar!

„Mehrere Petitionen an den österreichischen Nationalrat und Aufforderungen an die Bundesregierung bezüglich der Senkung der Grenzwerte auf den international viel beachteten Salzburger Vorsorgewert von 1mW/m2 durch viele Gemeinden haben keine Wirkung gezeigt.

Die Bundesregierung darf die österreichische Bevölkerung nicht weiter den Gesundheitsrisiken durch Mobilfunk aussetzen und muss endlich im Sinne des vorsorgenden Gesundheitsschutzes handeln!“, so Mag. Bernhard Carl.

UMTS:

Die Beteiligung der Stadt an der Netzplanung für UMTS hat sicher eine geringere Strahlenbelastung zur Folge als es ohne die Hilfe der Stadt der Fall gewesen wäre. Trotzdem entstehen dadurch viele weitere Strahlenquellen zusätzlich zu GSM-Anlagen.

„UMTS einzuschalten ohne die anderen Strahlungsquellen zu reduzieren, halte ich für unverantwortlich! Die Auswirkungen von UMTS sind noch dazu weniger erforscht als jene von GSM“, meint Carl.

Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass UMTS bei gleicher Strahlungsintensität noch problematischer ist, als GSM.

Auch im Falle von UMTS müssen von der Bundesregierung schleunigst Gelder für die wissenschaftliche Erforschung der Auswirkungen auf den menschlichen Organismus locker gemacht und vorsorglich niedrige Grenzwerte festgelegt werden.

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Presse > Mobilfunkstudie
RSS
f