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Verkehrssicherheit

26.04.2005Planung: Verkehr

Ignaz-Harrer-Straße: Zebrastreifen und Fußgängerampel in Sicht.

Zwischen Lehner Brücke und der Einfahrt in die Ignaz-Harrer-Straße auf Höhe Schießstattstraße (altes Arbeitsamt) überqueren täglich hunderte Fußgänger, großteils Schüler, bis zu 6 Fahrspuren.

Die großen Schulzentren links und rechts dieses Straßenabschnittes lösen diesen Querungsbedarf aus, wobei die bestehende Unterführung der Lehner Brücke auf Grund der damit verbundenen Umwege kaum genützt wird.

Allein zwischen 7.20 Uhr und 8.20 Uhr (Schulbeginn) wurden insgesamt 150 querende Fußgänger gezählt.

Dies ist auch der Grund warum seit ca. 15 Jahren die Einrichtung eines signalgeregelten Fußgängerübergangs diskutiert wird, der bislang auf Grund der befürchteten Leistungsfähigkeitseinbussen für diesen stark belasteten Straßenabschnitt nicht eingerichtet wurde (zwischen Lehner Brücke und Schießstattstraße täglich 45.000 Kfz, ab Schießstattstraße ca. 28.000 Kfz pro Tag).

Der Abschnitt ist auch als Unfallhäufungsstelle mittlerweile anzusehen (5 Unfälle mit Fußgängerbeteiligung, ein Fußgänger schwer, die anderen leicht verletzt).

Im Zuge der Diskussion um die Neugestaltung der Ignaz-Harrer-Straße wurde auch von der dortigen Bewohner- und Wirtschaftsinitiative die Priorität auf die Verkehrssicherheit für Fußgänger gelegt und ein Fußgängerübergang, an der unmittelbaren Einfahrt zur Ignaz-Harrer-Straße, gefordert.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden diesbezüglich bereits Leerverrohrungen zur Kreuzung Gaswerkgasse eingebracht, nachdem ein derartiger Fußgängerübergang mit der Lichtsignalanlage Ignaz-Harrer-Straße/Gaswerkgasse gekoppelt werden muss.

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wurde es um die, nicht nur an dieser Stelle geforderten, Querungshilfen für Fußgänger wieder sehr ruhig.

Die Querungshilfen auf Höhe der Sparkassenstraße sowie auf Höhe der Alois-Stockinger-Straße wurden zwar über eine Verordnung der Verkehrsrechtsbehörde markiert, aber bis heute nicht aufgebracht.

Ebenso galt bislang die These, den Fußgängerübergang bei der Einfahrt in die Ignaz-Harrer-Straße erst mit Realisierung des Knoten Hagenau anzulegen, um die damit eintretende 20 %ige Verkehrsentlastung der Ignaz-Harrer-Straße abzuwarten.

Damit dieses gerade für die Schulwegsicherheit so wichtige Projekt nicht wieder für Jahre verschwindet, hat Stadtrat Johann Padutsch bei der Verkehrsrechtsbehörde die Einleitung des notwendigen Ermittlungsverfahrens beauftragt.

Das Verfahren konnte jetzt abgeschlossen werden und wurde die diesbezügliche Verordnung, mit der des Anlegen eines Schutzweges und seine Absicherung durch Lichtzeichen (Fußgängerampeln), jetzt erlassen. Der behördliche Auftrag lautet weiters, dass Schutzweg und Ampelanlage spätestens mit Schulbeginn 2005 (12.09.2005) installiert sein muss.

Die letzten Monate wurden dazu genutzt um eine entsprechend differenziertes Ampelprogramm in Koordinierung mit der Ampelanlage Gaswerkgasse auszutüfteln. Demnach sind keine oder keine gravierenden Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit der Ignaz-Harrer-Straße zu erwarten.

Es liegt jetzt am Straßenerhalter die vorgeschriebene Maßnahme rechtzeitig umzusetzen, damit ein lange schwelendes Verkehrssicherheitsproblem, vor allem im Sinne der Schulwegsicherheit, endlich beseitigt ist.

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