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Subnet

31.03.2005Kultur: Kulturfinanzierung

Subnet – Subventionskürzung für 2005. Erstes „Olympia-Opfer“?Geforderte Erhöhung der Subvention 2005 nicht berücksichtigt.

Bereits bei den Restantenverhandlungen zum Budget 2005 boten die Jahres- und die Investitionsförderung für Subnet heftigen Diskussionsstoff.

Die vorgeschlagene Kürzung der Förderung durch die Stadt um ca. 25% gegenüber dem Vorjahr wurde von der Bürgerliste bereits damals abgelehnt. Vielmehr haben wir eine Erhöhung auf den Vorjahresansatz sowie eine Erhöhung der Investitionssumme für 2005 gefordert.

Da darüber keine Einigung erzielt werden konnte, wurde vereinbart, mittels Einzel-Amtsbericht im Kulturausschuss eine Entscheidung herbeizuführen.

Der heute im Ausschuss beschlossene Amtsbericht entspricht jedoch dem ursprünglichen Vorschlag des Bürgermeisters. Die Jahresförderung für 2005 soll € 15.000,-- (Vorjahr: € 20.100,--) betragen. Für Investitionen sind € 2.000,-- vorgesehen (Vorjahr: € 3.600,--)

Die Erhöhung der Jahresförderung sowie der Investitionssumme, ist jedoch dringend nötig für die Sicherung und den Fortbestand der Tätigkeit von Subnet angesichts der Übersiedlung in das neue ARGE-Gebäude und die Finanzierung der Infrastruktur. Allein das Upgrade der Standleitung und die Neuverlegung der Leitung ins neue ARGE-Gebäude sind mit € 5.000.- budgetiert.

„Die Initiative Subnet zu unterstützen, die notwendigen Investitionszuschüsse für die Leitungsverlegung, sowie für die Hard- und Software aber zu verwehren, ist ähnlich absurd, wie einem Maler zwar Leinwand und Pinsel zur Verfügung zu stellen, aber die Farbe zu verweigern“, so Mag. Bernhard Carl.

Mit der heutigen Entscheidung für diese Kürzung signalisiert die Stadt einmal mehr ihre Haltung gegenüber der Medienkunst und der experimentellen Technologie.

Subnet leistet wertvolle Vernetzungsarbeit bei den einzelnen Kulturinitiativen, unterstützt Künstler bei Medienprojekten und bietet für Fachhochschul-Abgänger die Möglichkeit ihr Wissen in die Praxis umzusetzen.

Die Bürgerliste hat wie in den Restantenverhandlungen eine Erhöhung der vorgeschlagenen Mittel beantragen, die von einer Mehrheit aus SPÖ und ÖVP abgelehnt wurde. Diese Entscheidung zeigt wieder einmal, dass die Olympia-Bewerbung entgegen der Aussagen von SPÖ und ÖVP sehr wohl auf Kosten von Sozial- und Kultureinrichtungen geht.

Im Vergleich zu den benötigten Millionen für Olympia erscheint eine Erhöhung einer Kultursubvention in Höhe von € 11.600,-- vergleichsweise lächerlich gering.

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