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Olympia-Finanzen

29.03.2005Demokratie: Finanzen

BürgerInnen wird Sand in die Augen gestreut. Labg. Schwaighofer: „Das Versprechen, dass die öffentliche Hand nichts beisteuern muss, konnten die Befürworter nicht einmal bei den Bewerbungskosten halten!“

„Die Befürworter tischen der Bevölkerung ausschließlich geschönte, zum Teil sogar falsche Informationen auf “, ärgert sich GRÜNEN-Sprecher Labg. Cyriak Schwaighofer über die aktuellen Aussagen der Olympia-Befürworter.

Wenn etwa – wieder einmal – die Rede von den „vorsichtig angesetzten Einnahmen“ sei, dann werde dabei ebenso konsequent verschwiegen, dass die garantierten IOC-Gelder bestenfalls 70 Prozent des Olympia-Budgets ausmachen.

„Der Rest muss im Land selbst aufgebracht werden. Auch wenn man die Zahlen der Befürworter nimmt, sind das mehr als 400 Mill. Euro, die über Sponsoren, Ticketverkauf und lokale Marketingaktivitäten zu finanzieren sind.

Wo das nicht klappt, muss natürlich die öffentliche Hand einspringen, eine solche Garantie wird vom IOC ja nicht umsonst verlangt“, erklärt Schwaighofer.

Wenn Bürgermeister Heinz Schaden ständig betone, die Bewerbung würde aus dem außerordentlichen Haushalt finanziert und ginge nicht zu Lasten von Sozial-, Breitensport- und Kultureinrichtungen, „dann streut er der Bevölkerung damit Sand in die Augen“, kritisiert der GRÜNEN-Chef weiters.

„Auch im außerordentlichen Haushalt schneit es das Geld nicht vom Himmel. Entweder die Stadt schichtet vom ordentlichen Haushalt in den außerordentlichen um oder sie nimmt einen Kredit auf. Beide Varianten gehen zwangsläufig zu Lasten anderer Kostenstellen.“

Das Versprechen, wonach Olympische Spielen ohne Beteiligung der öffentlichen Hand durchzuführen sind, hält Schwaighofer für eine „unglaubliche Beschönigung“: Noch nirgendwo seien die Spiele über die Bühne gegangen, ohne dass nicht gewaltige Summen an Steuergeldern hineingeflossen wären.

In Salzburg werde das nicht anders sein: „Die Befürworter haben nicht einmal bei der Bewerbung ihr Versprechen halten können, diese werde ohne öffentliche Gelder abgewickelt.

Von einer Anleihe über Sponsoren wurde alles mögliche verkündet, jetzt ist es doch wieder der Steuerzahler, der mehr als die Hälfte der Bewerbungskosten zahlen darf.

Und dabei geht es – verglichen mit der 1,2 Mrd. Euro teuren Austragung der Spiele - um vergleichsweise lächerliche 7 Mill. Euro“, erinnert Schwaighofer.

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