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Feinstaub-Belastung

16.03.2005Natur und Umwelt: Gesundheit

Jährlich 1467 Todesfälle, über 2500 Krankenhausaufnahmen und Volkswirtschaftliche Kosten von € 1,7 Milliarden als Folge von Dieselruß sind für SPÖ und ÖVP kein dringliches Anliegen.

Der Dringlichkeitsantrag der Bürgerliste, dass die Stadt mit der Forderung einer bundesweiten Regelung bezüglich der Förderung des Einbaus von Dieselrussfiltern in PKWs und LKWs herantreten möge, wurde in der heutigen Gemeinderatssitzung abgelehnt.

Offensichtlich befinden ÖVP und SPÖ den Gesundheitsschutz nicht als dringliches Anliegen. Zwar hat Bürgermeister Schaden zugesagt, einen entsprechenden Brief an die Bundesregierung zu schreiben, doch haben SPÖ und ÖVP der Dringlichkeit des eingebrachten Antrages im heutigen Gemeinderat nicht zugestimmt. Das diese Haltung der Durchsetzung des Anliegens nicht gerade förderlich ist, liegt auf der Hand.

Mit dieser Entscheidung setzen die beiden Großparteien ein weiteres Zeichen ihrer Realitätsverweigerung in Sachen Umwelt- und Gesundheitsschutz.

Bei den verantwortlichen PolitikerInnen anderer Landeshauptstädte sind die Notwendigkeit von raschem Handeln und die Ausarbeitung von Maßnahmenkonzepten bereits ins Bewusstsein gedrungen – Salzburg ist da aber wieder einmal anders.

In typischer Manier darf nicht sein was nicht sein soll. Dass diese Untätigkeit allerdings auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung geht, scheint die maßgeblichen EntscheidungsträgerInnen nicht zu berühren.

Die Bürgerliste fordert erneut Stadt und Land auf gemeinsam und zwar rasch effiziente Maßnahmen zu setzen, um der zunehmenden gesundheitsgefährdenden Belastung gegen Feinstaub entgegenzuwirken.

„Ignorieren ist keine Lösung“, meint Umweltsprecher Mag. Bernhard Carl.

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