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Kostenexplosion Stadion

24.02.2005Demokratie: Finanzen

Stadion: Rechnungshof-Bericht bestätigt Kritik der GRÜNEN!Labg. Reiter: „Wenn sich das Land bei Olympia nur annähernd so verschätzt, ist Salzburg pleite.“

Nach dem nun vorliegenden Bericht des Bundesrechnungshofes über das Salzburger Stadion fühlen sich Salzburgs GRÜNE und die Bürgerliste in ihrer Kritik an den ausufernden Kosten für dieses Projekt mehr als bestätigt. Die Prüfung ergab eindeutig, dass das Stadion um über ein Drittel teurer geworden ist als vom Land ursprünglich angenommen.

„Damit steht einmal mehr fest, was von den Kostenschätzungen der Landesregierung zu halten ist“, kritisiert die Umweltsprecherin der GRÜNEN, Labg. Heidi Reiter, die vor allem im Hinblick auf Olympia Schlimmes befürchtet: „Wenn die Regierung die Kosten schon bei einem lächerlichen Stadionbau nicht im Griff hat, wie schaut das dann erst bei einem Megaprojekt wie Olympia aus?“ fragt sich die GRÜNEN-Abgeordnete.

Wie im Rechnungshofbericht nachzulesen ist, hat das Stadion im Endeffekt fast 57 Mill. Euro gekostet. Gegenüber den ursprünglich angenommenen 41,06 Millionen ist dies eine Kostensteigerung von 36 Prozent!

Für das Land Salzburg ist die Belastung zudem überproportional hoch, weil sich der Bund an den Mehrkosten offensichtlich nicht beteiligt.

Reiter: „Von Anfang an haben wir GRÜNE vor den explodierenden Kosten gewarnt, und stets wurden unsere Bedenken mit irgendwelchen Märchen von Sponsoren, Mieteinnahmen und Bundeszuschüssen abgetan. Am Ende der leeren Versprechen steht ein finanzielles Desaster, das vor allem den Landeshaushalt trifft.“

Im Hinblick auf Salzburgs Olympia-Ambitionen lassen die Stadion-Erfahrungen jedenfalls nichts Gutes erwarten: „Wer soll dieser Landesregierung eigentlich abnehmen, dass sie bei einem Mega-Projekt wie Olympia zuwege bringt, was sie bei einem einzigen und noch dazu vergleichsweise bescheidenen Sportbau wie dem Stadion nicht geschafft hat?“

Nämlich mit Sponsoren, dem Bund und sonstigen Vertragspartnern ein Projekt aufzustellen, bei dem die Kostenschätzungen einigermaßen halten und eventuell anfallende Mehrkosten nicht hauptsächlich dem Landesbudget aufgehalst werden. „Wenn sich die Landesregierung bei Olympia nur annähernd so verschätzt, dann ist das Land auf Jahre hinaus bankrott“, so Reiter.

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