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Abfall in Rekordhöhe

24.02.2005Natur und Umwelt

Der Abfallberg in der Stadt wächst. Hat irgendjemand eine Idee, wie man diesen Trend aufhalten kann?

„Sinnvolle Förderungen für umweltbewusstes Verhalten abzuschaffen, kann auf keinen Fall der richtige Weg zur Reduktion des Müllberges in Salzburg sein“, meint Gemeinderätin Ulrike Saghi.

Das Abfallwirtschaftsamt teilte jüngst mit, dass der Abfallberg in der Stadt eine neue Rekordhöhe erreicht hat – einen Anstieg von 5,02 % - ein trauriger Rekord!

Am 7. Februar teilt der Umweltreferent des Landes Dr. Raus mit, dass Müllvermeidung oberste Priorität habe.

Was tut die Stadt Salzburg? Sie erspart sich ganze € 1.500,-- Euro indem sie eine sinnvolle Förderung für eine Abfall sparende Maßnahmen nach einem erfolgreichen Start wieder abwürgt.

Das Prinzip Mehrweg-Windel: Ein Kind benötigt in der Wickelphase durchschnittlich 5.000 Wegwerfwindeln. Laut einer Studie des Vereins für Konsumenteninformation Wien, Zeitschrift „Konsument“, Ausgabe Jänner 1993, wiegt der Windelmüll eines einzigen Babys über 1 Tonne. Restmüll, der deponiert oder verbrannt werden muss.

Das System wurde wie bereits mehrfach von uns berichtet gut angenommen. Bis zum Ende des Jahres 2004 wurden ca. 35 Gutscheine abgerechnet. Geht man von einer Geburtenrate von ca. 700 aus, wären das immerhin 5%, was anders ausgedrückt ein Ersparnis von ca. 15 Tonnen Windelmüll bedeutet.

Damit ist für 2005 aber Schluss!

Der Trend sei u. a. im „Wegwerfverhalten“ der SalzburgerInnen begründet, heißt es aus dem Abfallwirtschaftsamt. Die stolz von Vizebürgermeister Preuner präsentierte Steigerung der Nächtigungen im Tourismus trägt das ihre zur Verschärfung des Problems bei.

„Geht der Trend bei der Steigerung der Abfallmenge so weiter, werden wir bald im Müll ersticken – es sei denn, irgendjemand hat eine Idee“, meint Ulrike Saghi und fordert den ressortzuständigen Vizebürgermeister Preuner auf, umgehend ein Maßnahmenkonzept zur Reduzierung des Abfallaufkommens auszuarbeiten.

Diese Maßnahmen müssen auch Teil des erwarteten Tourismuskonzeptes sein, damit Gastgeber und Gäste in der Tourismusstadt Salzburg, aber auch deren BewohnerInnen die Bedeutung von Abfall vermeidendem Verhalten wieder bewusst wird.

„Sinnvolle Förderungen für umweltbewusstes Verhalten abzuschaffen, kann auf keinen Fall der richtige Weg zur Reduktion des Müllberges in Salzburg sein“, meint Gemeinderätin Ulrike Saghi.

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