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24-Stunden Pflege

16.02.2005Soziales: SeniorInnen und Generationen

24- Stunden- Pflege in der Stadt Salzburg. Dieses hochaktuelle Thema wird von den zuständigen Politikern totgeschwiegen.

In unserer älter werdenden Gesellschaft nimmt die Anzahl der pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen kontinuierlich zu. Neben der Versorgung in Seniorenheimen, durch ambulante Dienste sind Seniorentageszentren und Kurzzeitpflege offizielle Anbieter bei der Pflege innerhalb der Familie.

Doch immer dringender wird das Problem der Pflege und Betreuung rund um die Uhr. In dieser Situation werden Familien oft alleine gelassen. Sie weichen auf 24-Stunden-Pflege-Organisationen aus Tschechien oder der Slowakei aus und begeben sich damit in die Illegalität.

Die Vermittlung und Information über diese Ost-Pflegeorganisationen wird mittlerweile (selbstverständlich innoffiziell) von Ärzten und Krankenhäusern ebenso vorgenommen, wie vom Amt für Seniorenbetreuung selbst. Ohne diese Organisationen würden viele Salzburger Familien ohne Hilfe da stehen und die Betreuung der Angehörigen nicht schaffen.

Die Bürgerliste hält es daher für dringend notwendig die Diskussion über 24-Stunden-Pflege öffentlich zu führen und Lösungsvorschläge für 24-Stunden-Betreuung innerhalb der Familien zu entwickeln.

Gemeinderätin Sonja Schiff hat bereits im Juli 2004 einen diesbezüglichen Antrag gestellt. Der Antrag ist bis heute unerledigt.

In der Zwischenzeit fand am 9. Februar 2005 in den Räumlichkeiten des WIFI Salzburg eine Informationsveranstaltung des slowakischen Vereins „Altern in Würde“ statt, mit dem Hinweis, dass „das Sozialnetz des Staates völlig überlastet ist“. Der Verein bietet Tag und Nacht Betreuung und Pflege an.

Die Brisanz des Themas wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass sämtliche betroffenen Familien Angst haben, öffentlich genannt oder bei ihrer „illegalen“ Organisation der notwendigen Pflege erwischt zu werden.

Gleichzeitig finden diese Familien von Seiten des Landes und der Stadt Salzburg keine Unterstützung. Die Veranstaltung hat wieder gezeigt, dass es großen Bedarf an 24-Stunden- Pflege/Betreuung in der Stadt Salzburg gibt und slowakische Vereine diesen Bedarf kennen und nützen.

Weder Landesrat Buchinger, noch der in der Stadt ressortzuständige Vizebürgermeister Dr. Huber haben bis heute Lösungen für dieses Problem erarbeitet.

Die Bürgerliste fordert daher Bürgermeister Stellvertreter Huber auf, hier rasch tätig zu werden, anstatt angesichts der immer dringender werdenden Problematik weiterhin den Kopf in den Sand zu stecken.

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