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Feinstaubbelastung

10.02.2005Natur und Umwelt: Gesundheit

In den vergangenen Tagen lagen die Feinstaubwerte in Salzburg ständig über den erlaubten Grenzwerten.

„Den SalzburgerInnen geht schön langsam die Luft aus. Wie lange noch will die Politik tatenlos zusehen und auf ein Regenwunder hoffen“, fragt sich der Verkehrssprecher der Bürgerliste Mag. Bernhard Carl.

Die Bürgerliste fordert die Landeshauptfrau und den ressortzuständigen LhStv. Raus auf, endlich tatkräftig gegen die gesundheitsgefährdende Feinstaubbelastung Sofortmaßnahmen zu verhängen und einen Aktionsplan für zukünftige Grenzwertüberschreitungen vorzulegen.

Wie zahlreichen Medien heute zu entnehmen ist, steigt die Belastung durch Staub und Stickstoff an und hat bereits den Vorsorgewert zum Schutz der menschlichen Gesundheit mehrfach überschritten. Dass die Forderung nach Sofortmaßnahmen, wie die Verordnung eines autofreien Tages vom verantwortlichen Politiker LHStv. Raus als Überreaktion kommentiert wird, zeigt, wie tatenlos hier einer nicht unbekannten Entwicklung zugesehen und der Ernst der Lage verharmlost wird.

Die längst überfällige Ausarbeitung eines Maßnahmenkatalogs wird zwar in Aussicht gestellt, was jedoch am ominösen Tag 31 passiert weiß niemand, denn der EU-weit geltende Grenzwert der kanzerogenen Rußpartikel darf bekanntlich seit 1. Jänner 2005 nur noch 30 mal im Jahr überschritten werden – das Hoffen auf den Regengott ist daher nur bedingt wirksam.

Die Frage ist vielmehr – was hat sich die Landesregierung für den 31. Tag überlegt? Wird es dann restriktive Maßnahmen für den Autoverkehr geben, dürfen nur mehr PKW und LKW mit Dieselfilter fahren, gibt es ein generelles Fahrverbot, zahlt die Landesregierung für die entgeltfreie Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel?

Die Bürgerliste fordert die Landeshauptfrau und den ressortzuständigen LHStv. Raus auf, der zögerlichen und realitätsverweigernden Politik des Verdrängens eine offensive und effektive Lösung des immer dringender werdenden Problems der Gesundheitsbelastung durch zunehmenden Verkehr mehr als nur Ankündigungen entgegenzusetzen.

„Den Menschen geht schön langsam die Luft aus, aber der Verkehr muss weiter ungehindert fließen – fragt sich nur wie lange noch“

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