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Popolino II

07.02.2005Natur und Umwelt: Umweltschutz

SPÖ gespalten - Förderung für Mehrweg-Windelsystem Popolino im Land! Stadt aus der Förderung ausgestiegen.

„Die Stadt hat eine sinnvolle Förderung, die für viele Familien die Möglichkeit einer umweltverträglichen Variante als Alternative für Wegwerfwindeln geboten hat, wegen € 1.500,-- Jahressumme wieder eingestellt“, meint die Vorsitzende des Sozialausschusses Ulrike Saghi.

Wie der heutigen Landeskorrespondenz zu entnehmen ist, ist SPÖ-Landeshauptmann-Stv. Raus im Gegensatz zu seinem Parteikollegen Schaden ein Befürworter und Unterstützer des Mehrwegwindelsystems.

Bekanntlich ist diese Förderung, die im vergangenen Jahr in der Stadt gut angenommen wurde und eine Förderhöhe von € 1.500,-- für das Jahr 2005 ausgemacht hätte, dem Streben nach wirksamer Budgetentlastung zum Opfer gefallen!

Bereits im Jahr 2002 hat die Bürgerliste einen Antrag auf Förderung des Mehrweg-Windelsystems Popolino durch die Stadt eingebracht. Erst in den Verhandlungen zum Budget 2004 konnten wir eine Jahresförderung von € 4.000,-- durchsetzen. Somit war gewährleistet, dass die Erstanschaffung eines solchen Systems von Seiten der Stadt mit € 43,-- und von Seiten des Landes mit € 15,-- gefördert wurde.

Die Stadt Salzburg war damit neben Gemeinden im Bundesland Salzburg, dem Land Steiermark und der Stadt Graz, sowie Linz und dem Land Oberösterreich und dem Land Niederösterreich, ebenfalls Förderin des Mehrweg-Windelsystems als umweltfreundliche Variante zur Wegwerfwindel.

Heuer wird es aufgrund der Verweigerung der notwendigen Mittel durch SPÖ, ÖVP und FPÖ keine Förderungen für das Mehrweg-Windelsystem Popolino mehr geben.

Somit steigt die Stadt aus einer sinnvollen Förderung aus, für die sich mittlerweile auch der Umweltreferenten des Landes Raus ausspricht, der mitteilt, dass Babys und Kleinkinder während ihrer Wickelperiode ca. 10 % des Gewichtes des Salzburger Hausabfalls erzeugen und dass Müllvermeidung oberste Priorität haben muss.

Bleibt zu hoffen, dass es ihm gelingt für das Jahr 2006 diese Einsicht auch bei seinen KollegInnen in der Stadt-SPÖ durchzusetzen. Wir werden auf jeden Fall erneut eine Förderung für 2006 beantragen und alle Fraktionen an die Haltung des Landes erinnern.

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