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Spaßbad Bolaring

03.02.2005Planung

Kontrollamtsbericht „Errichtung eines Spaßbades auf den Bolaring-Gründen“. Chronologie eines verhinderten Erfolgs!

"Damals scheiterte ein ausgereiftes Projekt an der Finanzierung durch die Stadt“, meint Klubobmann Helmut Hüttinger.

Der nun vorliegende Kontrollamtsbericht zum organisatorischen Ablauf und der Finanzierung des im Jahre 1999 begonnen Prozesses zur Errichtung eines Spaßbades auf den Bolaring-Gründen zeigt deutlich, mit welcher Akribie und Einsatz die Planung eines interessanten und überregional attraktiven Erlebnis-Bades von den zuständigen Ämtern durchgeführt wurde.

Es wird auch deutlich, dass das Bad heute bereits in Betrieb wäre, hätte es in der allerletzten Phase nicht eine finanzielle Beteiligungsgrenze der Stadt von € 12 Mio. gegeben, die Bürgermeister Schaden festgelegt hatte und die damit ein Scheitern des Projektes bedingte.

Obwohl eine Betreibergesellschaft gefunden war, ein architektonisch interessantes Konzept auf dem Tisch lag, Machbarkeitsstudien um insg. € 492.693,25 erstellt worden waren, scheiterte letztlich die Umsetzung daran, dass die Stadt nicht bereit war, den erforderlichen Beitrag von rd. € 17 Mio. mitzufinanzieren.

Umso ärgerlicher ist es, dass Bürgermeister Schaden vor der Wahl 2004 die Errichtung eines Bades versprochen hat und dafür nun bereit ist bis zu € 20 Mio. in die Hand zu nehmen. Dass es sich dabei jedoch um eine Minimalvariante des einstigen Bolaring-Konzeptes handelt, liegt nicht zuletzt am umstrittenen Standort Leopoldskron.

Anhand dieser Chronologie wird ersichtlich, wie lange die Diskussion um die Errichtung eines Bades für Salzburg andauert und wie schwierig sich die Standortsuche seit Anbeginn der Diskussion gestaltet hat.

Dass ein überregionales Konzept in Kooperation mit einer Nachbargemeinde mehr Chancen auf Akzeptanz und Realisierung hat, als ein innerstädtischer Standort, der verkehrsmäßig schwer erschließbar ist, muss noch einmal ernsthaft bei der derzeit laufenden Evaluierung der Machbarkeit in Betracht gezogen werden.

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