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Finanzierung Olympia

26.01.2005Demokratie: Finanzen

Finanzierung durch Olympia-Anleihe illusorisch. Die Kosten tragen die SteuerzahlerInnen!

Nachdem sich Landeshauptfrau Gabi Burgstaller gerade im Hinblick auf die angespannte Finanzsituation Salzburgs sehr zurückhaltend zu einer neuerlichen Olympia-Bewerbung Salzburgs geäußert hatte, schlägt sie nun zur Finanzierung eine Olympia-Anleihe vor. Wer das bezahlen soll, ist völlig unklar.

Private Anleger oder die Wirtschaft werden die Bewerbungskosten von € 6 – 8 Millionen sicher nicht aufbringen. Schon bei der letzten Bewerbung wurden die hochgesteckten Erwartungen in eine Beteiligung der Wirtschaft an diesen Kosten bei weitem nicht erfüllt. Private Sponsoren hatten damals nur einen Bruchteil der Kosten getragen.

Die Kosten für die neuerliche Bewerbung werden letztlich wieder Salzburgs SteuerzahlerInnen tragen. Und das vor einem Hintergrund der Kürzungen von Sozial- und Kultureinrichtungen und des öffentlichen Angebotes im Bildungsbereich.

Vor einer neuerlichen Entscheidung Salzburgs muss das finanzielle Risiko auf den Tisch! Die PolitikerInnen von Stadt und Land, allen voran Landeshauptfrau Burgstaller und Bürgermeister Schaden sollen aufhören, ständig zu betonen, dass der öffentlichen Hand keine Kosten aus der Bewerbung erwachsen, wo die Aussagen zu Finanzierungsfragen mittlerweile täglich anders lauten.

„Den SalzburgerInnen dürfen keine finanziellen Illusionen vorgaukeln werden, vielmehr ist es hoch an der Zeit eine seriöse Kalkulation, die damit verbundenen Belastungen und die Financiers für die Bewerbung öffentlich zu machen“, meint Klubobmann Helmut Hüttinger.

http://salzburg.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=5&id=364315

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