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Drogenkonzept

24.01.2005Soziales

Profilierung um jeden Preis! Preuner´s Aussagen gefährden Kooperation beim Drogenkonzept.

Seit aus dem Klubobmann Preuner ein Vizebürgemeister geworden ist, hat er sein politisches Handeln mehr oder weniger einem Profilierungszwang unterworfen, für den ihm kein Thema zu schade ist, um daraus medialen Nutzen zu ziehen.

Gefährlich wird dies nun im Bereich der seit Jahren erfolgreichen Zusammenarbeit von Stadt und Land im Bereich der Bekämpfung des Drogenproblems.

Seine aktuelle Forderung nach schärferen Kontrollen bei Cannabis Konsumenten muss in diesem Zusammenhang gesehen werden. Was dies für die zum Großteil jungen Menschen bedeutet, wird in diesem Zusammenhang nicht dargestellt.

Es ist fadenscheinig so zu tun, als ginge es vordergründig um deren Gesundheit, vielmehr entspricht diese Haltung einer law and order Mentalität. Anstatt hier eine Kriminalisierung dieser Personen anzustreben hätte Preuner schon längs Zeit gehabt, sich ernsthaft für effektivere Lösungsansätze einzusetzen.

  1. dringend notwendiger Ausbau der Drogenambulanz zur Betreuung von drogenabhängigen PatientInnen – kein Geld!
  2. Betreuungspersonal in der Sekundärprävention aber auch im Bereich Erstellung eines Rahmenkonzeptes für Suchtprävention – kein Geld!
  3. ausreichend Mittel für die Umsetzung des Drogenkonzeptes von Stadt und Land – vielmehr verabsäumt es die ÖVP hier ausreichend Mittel für das Budget 2005 anzumelden – dank der Bürgerliste konnten zu den vorgesehenen € 20.000,--zusätzlich € 50.000,-- für 2005 vorgesehen werden.
  4. Was bleibt sind sinnlose und polemische Aktionen, wie sie die ÖVP bereits im Wahlkampf gemacht hat, wie die Forderung nach Führerscheinentzug und Streichung der Sozialhilfe und jetzt die systematische Kriminalisierung von Menschen, die Cannabis konsumieren.

    Wieder einmal wird die Volksdroge Nr. 1, der Alkohol in dieser Diskussion mit keinem Wort erwähnt, geht es hier doch um die Interessen der Wirtschaft. Die ÖVP wird sich hüten diese Diskussion gegen ihre Klientel zu führen. Dass mittlerweile die Alkoholprobleme bei jungen Menschen überhand genommen haben, zeigt, dass die Cannabis-Diskussion vom ressortzuständige Vizebürgermeister Preuner vom tatsächlichen Kern des Sucht-Problems ablenken soll.

    Es geht offensichtlich nicht darum, Lösungen im Sinne der Betroffenen zu finden, sondern um Polemik, die unhinterfragt falsche Bilder und Vorurteile in den Köpfen der Menschen verfestigt.

    Die Bürgerliste fordert Vizebürgermeister Preuner auf, seine Politik der Schlagzeilen zu beenden und am Verhandlungstisch zu konkreten und effizienten Lösungen beizutragen!

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