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Ältere ArbeitnehmerInnen

20.01.2005Soziales: SeniorInnen und Generationen

Vorbildfunktion im Umgang mit älteren ArbeitnehmerInnen! Ältere Menschen sind - neben Jugendlichen - von Arbeitslosigkeit am stärksten betroffen.

Gemeinderätin Sonja Schiff fordert, dass der Magistrat Salzburg im Umgang mit älteren ArbeitnehmerInnen und älteren Arbeitslosen Vorbildfunktion übernimmt.

Die Veranstaltung der Initiative „Grau und schlau“ hat eines ganz deutlich gezeigt – ArbeitnehmerInnen über 50 sind – neben Jugendlichen - am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffen. Konfrontiert mit dieser Tatsache zeugen die Reaktionen von Wirtschaft und Politik von Hilflosigkeit.

Eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht. Selbst zaghafte Ansätze erweisen sich als wenig erfolgreich. Die Brisanz der Thematik erfordert eine offensive Auseinandersetzung sowie Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen.

„Nur mit der Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen, aber auch mit einer Vorbildwirkung kann von Seiten der Politik auf die Wirtschaft dahingehend Einfluss genommen werden, die qualifizierte Arbeitskraft der Menschen über 50 nicht brachliegen zu lassen“, meint Gemeinderätin Sonja Schiff.

Sie tritt dafür ein, dass öffentliche Unternehmen wie der Magistrat und das Land Salzburg, sowie Betriebe an denen die öffentliche Hand beteiligt ist, Leitbetriebe werden müssen, die neue Modelle entwickeln, damit ältere ArbeitnehmerInnen länger in den Betrieben bleiben können bzw. ältere Arbeitslose vermehrt bei Einstellungen bedacht werden.

Auch wenn Landesrat Buchinger und das Personalamt der Stadt Salzburg meinen, dass in diesem Bereich bereits ausreichend Maßnahmen gesetzt werden, ist dies für Gemeinderätin Sonja Schiff zu wenig. Ein Antrag von ihr zu diesem Thema, wurde als erledigt betrachtet, weil der Magistrat nach eigenen Angaben immer wieder erfolgreich ältere Arbeitslose einstellt.

Für Sonja Schiff ist diese Haltung kein Zeichen von offensiver und engagierter Vorbildfunktion. Sie fordert daher Bürgermeister Schaden auf, dem Thema Arbeitsplätze für ältere ArbeitnehmerInnen und ältere Arbeitslose durch die Erstellung eines kurz- und mittelfristigen Maßnahmenplanes mehr Gewicht zu geben, um die öffentliche Verwaltung zu einem Leitbetrieb zu machen, der als Vorbild für die Wirtschaft gelten kann.

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