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Olympia 2014

19.01.2005Demokratie: Finanzen

Unglaubliche Budget-Trickserei in Innsbruck. Bürgerliste fordert Bürgermeister Schaden auf, die Bewerbung beim ÖOC zurückzuziehen.

Eines der großen Geheimnisse um Olympia ist offensichtlich das Budget. Innsbruck, die innerösterreichische Konkurrentin von Salzburg schießt dabei den Vogel ab. Vorgestern meldete Innsbrucks Vizebürgermeister Bielowski bei Gesamtkosten von 961 Mio. Dollar einen Überschuss von 150 Mio. Dollar (nachzulesen u. a. unter www.salzburg.orf.at). Zwei Stunden später wird der erhoffte Gewinn auf 23 Mio. Dollar reduziert, die Gesamtkosten liegen jetzt in Innsbruck bei 1,221 Milliarden Dollar (das wird in Salzburg nicht mehr berichtet).

Wie es zu derart dramatischen Änderungen im Budget kommt und warum auch die Einnahmen innerhalb von 2 Stunden um 144 Mio. Dollar erhöht werden, ist unklar. Offensichtlich wurden Zahlen oder Währungen verwechselt. Nachvollziehbar ist das nicht mehr.

Salzburg macht es sich leichter. Der Chef der Vorbereitungskommission weigert sich, die Budgetzahlen seiner Bewerbung zu veröffentlichen. Das einzige was zu erfahren ist, ist die Behauptung, dass das Budget angeblich auf den Budgetdaten für 2010 basiere. Dieses Budget ist bekanntlich von der seinerzeitigen Evaluierungskommission als riskant kritisiert worden.

Eins zeigt sich deutlich. Die angeblich seriös kalkulierten Budgets sind nichts anderes als zusammengestoppelte Zahlen, die sich innerhalb weniger Stunden trotz angeblicher Seriosität um viele Millionen Euro verändern lassen. Dass Olympische Spiele ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand möglich sein sollen, wie das sowohl Innsbruck als auch Salzburg behaupten, ist bisher noch keinem Bewerber gelungen.

„Wir fordern daher Bürgermeister Schaden auf, die Bewerbung Salzburgs für Olympia 2014 sofort zu stoppen! Sowohl das unüberschaubare Finanzrisiko als auch die eindeutige Ablehnung durch die Bevölkerung sprechen klar gegen eine neue Bewerbung“, meint Klubobmann Helmut Hüttinger.

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