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Reisebuskonzept

14.01.2005Planung: Tourismus

Adaptiertes Reisebuskonzept vereinfacht die Administration, spart viel Geld, ist benutzerfreundlich und hält die Schutzfunktion aufrecht. Nicht vorhandenes Tourismuskonzept der Stadt Salzburg erschwert Diskussion – Vizebürgermeister DI Preuner gefordert!

ÖVP führt schädliche Scheindiskussion!

Aufgrund der laufenden Diskussion sehe ich mich veranlasst die wesentlichen Vorteile des neuen Reisebussystems nochmals in komprimierter Form darzustellen.

  1. Der Entfall des gesamtstädtischen Busfahrverbotes und damit der Entfall der Vignettenpflicht bringt eine deutliche Vereinfachung sowohl für die Kunden, also die ReisebustouristInnen, als auch eine massive Entbürokratisierung für die Verwaltung.
  2. Diese Entbürokratisierung und verbesserte Kundenfreundlichkeit sowie der Entfall der Refundierung der Tagesgebühr (z.B. bei Restaurantbesuch) bringt eine Einsparung für die Stadt von mindestens 500.000 € (Personalkosten nicht dazugerechnet. Dazu ist zu sagen, dass die Refundierungsmöglichkeit zu massivem Missbrauch geführt hat, z.B. in Form von Scheinbuchungen in Restaurants.
  3. Sowohl das Busfahrverbot im Innenstadtbereich (innere Sperrzone zwischen Landestheater, Neutor und Nonntaler Brücke) als auch das gesamtstädtische Busparkverbot bleiben aufrecht. Damit bleibt auch die Schutzfunktion des Reisebuskonzeptes gegen eine überbordende Reisebusbelastung aufrecht. Ergänzend dazu wird die Geltungsdauer (derzeit 01.05. bis 31.10.) bis zum 07.01 eines jeden Kalenderjahres ausgedehnt.
  4. Zusätzlich wird abermals vorgeschlagen endlich die unerträglichen Zustände, insbesondere beim Reisebusterminal Nonntal, zumindest provisorisch, mit möglichst geringem Kostenaufwand bis zur Herstellung des neuen Busterminals am Petersbrunnparkplatz zu verbessern. Diese Situation ist für eine Tourismusstadt wie Salzburg alles andere als adäquat.
  5. Die von der ÖVP angezettelte Debatte über ein, durch den Entfall der Vignette bzw. des Fahrverbotes, zu befürchtendes Chaos ist eine Scheindiskussion. In Wahrheit möchte die ÖVP die Refundierung der Tagesgebühr beibehalten und hat ansonsten keinerlei inhaltlichen Input geliefert.

Im Zusammenhang mit den Überlegungen zur Neugestaltung des Reisebustourismus wurde allerdings auch deutlich, dass ein durchgängiges Tourismuskonzept der Stadt Salzburg, das die fremdenverkehrspolitische Zielsetzung der Stadt mittel- und langfristig festlegt, de facto fehlt.

Es muss endlich klar sein, in welche Richtung sich der Tourismus in der Stadt, nicht nur quantitativ sondern vor allem qualitativ entwickeln soll, dann kann auch der Reisebustourismus und die dafür notwendige Logistik als Teil eines Ganzen gesehen und abgeglichen werden.

Die ÖVP ist seit 1999 (wieder) für die städtischen Fremdenverkehrsbetriebe bzw. jetzt TSG ressortverantwortlich.

Vizebürgermeister Harald Preuner ist daher gefordert, innerhalb der nächsten 6 Monate endlich ein Tourismus-Konzept vorzulegen. Darin müssen die touristischen Zielsetzungen der Stadt Salzburg definiert werden, damit endlich klar ist, was Salzburg touristisch will.

Dies ist natürlich auch von wesentlicher Bedeutung für die Organisation des Bustourismus, um die derzeitigen Zustände zu verbessern.

Jetzt ist der Tourismus-Ressortchef Preuner gefordert, konkrete Vorschläge zu machen. Die Bürgerliste wird im Planungsausschuss einen entsprechenden Antrag dazu einbringen.

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