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Olympia 2014

15.12.2004Demokratie: Finanzen

Was wollen die PolitikerInnen – was wollen die Menschen?Gibt Salzburg ein Lehrbeispiel wie man NICHT Politik machen soll?

„Wenn hier erneut Millionen von Steuergeldern in die Hand genommen werden sollen, um Luftblasen steigen zu lassen, dann haben die SteuerzahlerInnen wohl mehr als ein Wort mitzureden", meint Klubobmann Dr. Helmut Hüttinger.

Wenn heute eine „Privatinitiative“ mit Rückendeckung maßgeblicher PolitikerInnen von Stadt und Land Salzburg „ihre“ Vorstellungen für Olympia 2014 vor dem ÖOC präsentieren, so tun die Mitglieder dieser Initiative dies nicht nur ohne Rückendeckung durch einen offiziellen Beschluss der Gremien in Stadt und Land Salzburg, sondern auch - wie eine aktuelle Umfrage der Salzburger Bezirksblätter zeigt – offensichtlich gegen den Willen eines Großteils der Bevölkerung.

Waren bei der Befragung zur Austragung der Olympischen Winterspiele 2006 in der Stadt Salzburg noch 59,68 % dafür, so zeigt sich heute ein anderes Bild – 63 % der SalzburgerInnen sprechen sich gegen eine neuerliche Bewerbung aus. Nicht nur in der Stadt Salzburg, sondern im gesamten Land zeigt sich eine große Skepsis.

Diese Haltung ist nicht zuletzt auf den Vertrauensbruch durch Organisatoren und Politik bei der Finanzierung um die Bewerbung 2010 begründet, sondern auch auf die dilettantische Vorgangsweise der letzten beiden Versuche.

Die Bürgerliste und die GRÜNEN haben sich Anfang der Woche für eine Bürgerbefragung zur neuerlichen Bewerbung für Olympische Winterspiele ausgesprochen. Das heute vorliegende Ergebnis kann nur als Unterstützung für diese Forderung gelten.

Wenn hier erneut Millionen von Steuergeldern in die Hand genommen werden sollen, um Luftblasen steigen zu lassen, dann haben die SteuerzahlerInnen wohl mehr als ein Wort mitzureden.

Die Bürgerliste fordert die PolitikerInnen von SPÖ und ÖVP in Stadt und Land auf, die leidige Diskussion um eine neuerliche Olympia-Bewerbung zu beenden oder vor einer Entscheidung zumindest transparent und objektiv die Vor- und Nachteile einer derartigen Bewerbung der Bevölkerung zu präsentieren und eine Bürgerbefragung durchzuführen.

PS: Wie heute bekannt wurde, wird Linz nach Graz als zweite österreichische Landeshauptstadt Europäische Kulturhauptstadt. Am gleichen Tag bewirbt sich Salzburg zum 3. Mal für die Austragung eines sportlichen Großereignisses. Dies lässt um Salzburgs Vorrangstellung als Kulturstadt fürchten!

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