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Seniorenheime

13.12.2004Soziales: SeniorInnen und Generationen

Mitarbeit in Seniorenheimen - Bürgerlisten-Gemeinderätin wird an Mitarbeit in städtischen Heimen gehindert.

Die Gerontologin Sonja Schiff, im Zivilberuf Beraterin für Seniorenthemen, wurde von der Bürgerliste als Expertin für Seniorenfragen in den Gemeinderat geholt.

Um sich über die städtischen Seniorenheime ein Bild machen zu können, hat sie an Vizebürgermeister Huber die Anfrage gestellt, ob sie in den städtischen Heimen ein Jahr lang ehrenamtlich tätig sein könne.

Dieses Ersuchen wurde nun von Vizebürgermeister Huber in einer Anfragebeantwortung abgelehnt. In der schriftlichen Ablehnung unterstellt Huber der neuen Gemeinderätin, dass ihr Ansinnen nur dazu diene, mit ihrer Firma „ins Geschäft zu kommen“.

Sonja Schiff dazu: „ Als selbständige akademische Gerontologin berate ich seit 2001 Altenpflegeeinrichtungen in ganz Österreich. Außerdem helfe ich seriösen Firmen, ihre Produkte für SeniorInnen zu optimieren und diese Optimierungen zu kommunizieren, zum Wohl der Zielgruppe (Lesbarkeit von Schriften, Handling von technischen Geräten, Barrierefreiheit).

Als Gemeinderätin liegt einer meiner Schwerpunkte auf SeniorInnenpolitik. Hier sehe ich es als meine Aufgabe, den älteren und hochbetagten BürgerInnen dieser Stadt Demokratie, Partizipation und Selbstbestimmung des persönlichen Lebens zu sichern und sie in diesen Forderungen zu stärken.

Die städtischen Seniorenheime sind ein Lebensbereich von SeniorInnen in dieser Stadt. Als Gemeinderätin mit Schwerpunkt SeniorInnen möchte ich mir über die städtischen Heime mein eigenes Bild machen.“

Die Sorge von Vizebürgermeister Huber kann Schiff zerstreuen:

„Wenn Vizebürgermeister Huber auf den Inhalt meiner Homepage hinweist, wo SeniorInnen als kaufkräftige Gruppe genannt werden, so kann ich ihn beruhigen: Manche SeniorInnen gehören tatsächlich zu den kaufkräftigsten Gruppen unserer Gesellschaft.

Die meisten BewohnerInnen der städtischen Seniorenheime zählen, wie er als Ressortverantwortlicher eigentlich wissen müssten, nicht zu dieser kaufkräftigen Gruppe, denn ihnen verbleibt nach Abzug aller Betreuungs- und Pflegekosten nur ein Taschengeld.

Zwischen Schiff und der Stadt Salzburg gibt es keine geschäftlichen Berührungspunkte. Als Gemeinderätin der Stadt Salzburg nimmt sie von den städtischen Heimen keine Aufträge entgegen.

Den einzigen möglichen Berührungspunkt gibt es in ihrer Funktion als Obfrau des Vereins KULTUReif. Dieser Verein führt ab April 2005 ein Theaterstück in Heimen in Stadt und Land Salzburg auf. Dieses Theaterstück können, wie alle Heime im Land Salzburg, auch die städtischen Heime buchen.

Die Bürgerliste hat Schiff als Gerontologin speziell für das Thema SeniorInnen geholt. Es gibt keine unseriösen Zusammenhänge zwischen ihrer Tätigkeit als selbständige Gerontologin und ihrer Arbeit als Gemeinderätin.

„Die verdeckten Unterstellungen weise ich daher zurück, sie zeugen von einem Stil, dem ich mich verweigere.“ so Schiff.

Schon einmal war eine Gemeinderätin der Bürgerliste aktiv in den Heimen der Stadt tätig, deckte damals offenbar gewisse Missstände in den städtischen Heimen auf und war maßgeblich an den darauf folgenden Qualitätsverbesserungen beteiligt.

Es entsteht der Eindruck, dass Vizebürgermeister Huber aus diesem Grund versucht, der Gemeinderätin Schiff den Zugang zu den städtischen Heimen zu verwehren.

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