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Fachbeirat

01.07.2004Kultur

Fachbeirat „Kunst im Öffentlichen Raum“. Ergänzungs- und Änderungsvorschläge der Bürgerliste teilweise angenommen.

In der heutigen Sitzung des Kulturausschusses wurde der bereits im Jänner erstmals vorgelegte Amtsbericht zur Einrichtung eines Fachbeirates „Kunst im Öffentlichen Raum“ zur Beschlussfassung erneut vorgelegt.

ÖVP und FPÖ haben sich grundsätzlich gegen die Einrichtung eines solchen Fachbeirates ausgesprochen.

Für die Bürgerliste war die im Amtsbericht vorgeschlagene Variante eines solchen Gremiums zu unkonkret. In Gesprächen mit Kulturschaffenden konnten einzelne Forderungen festgemacht werden, die garantieren sollen, dass der Fachbeirat ein aktives und gestaltendes Mittel zur qualitativen Umsetzung von „Kunst im Öffentlichen Raum“ wird.

Von den von der Bürgerliste vorgelegten Ergänzungen und Änderungsvorschlägen wurden folgende mit den Stimmen der SPÖ und teilweise GR Promegger von der ÖVP angenommen:

Mit der Formulierung „Mittelfristig sollte ein Modell entwickelt werden, das aktiv anregen und beraten kann“ wird die Möglichkeit des aktiven Handlungsspielraumes für den Beirat gewährleistet.

Weiters wurde beschlossen, dass grundsätzlich alle Möglichkeiten der bildenden Kunst berücksichtigt werden können. Eine kompetente Kunstkommission berät Kulturpolitik wie Kulturverwaltung bei Schwerpunktsetzungen und empfiehlt konkrete Projektvorschläge zur Realisation“.

Bei der Frage der Zusammensetzung konnte wie von uns gefordert, als Vertreter/in der Kunstszene fixiert werden, dass es sich dabei insbesondere um eine/n zeitgenössischen Künstler/in handeln soll, der/die auf Erfahrung mit Kunst im öffentlichen Raum verweisen kann.

Ohne Unterstützung sind wir bei unserer Forderung nach Bewertung und Bestandsaufnahme von bereits im Öffentlichen Raum aufgestellten Kunstwerken durch den Fachbeirat geblieben sowie bei der Forderung nach Befassung durch die zuständigen Fachausschüsse vor Weiterleitung an den Senat.

Dem Vorschlag, dass der Vorsitzende des Beirates vom ressortzuständigen Politiker bestellt wird, haben wir die Forderung nach Wahl durch die Beiratsmitglieder gegenübergestellt – auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit.

Alles in allem bleibt zu hoffen, dass nach Einarbeitung dieser Vorschläge der Fachbeirat ein ernstzunehmendes Gremium sein wird, das sich in erster Linie den Ansprüchen künstlerischer Qualität verpflichtet fühlt.

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