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Wohnungsvergabe

10.05.2007Soziales: Wohnen

Sicherstellung des 1/3 Vergaberechtes der Stadt bei neu errichteten Mietwohnungen vereinbart.

Die Sozialsprecherin der Bürgerliste, Ulrike Saghi sieht eine ihrer langjährigen Forderungen zumindest teilweise erfüllt und spricht von einem „immerhin bemerkbaren Schritt in die richtige Richtung“.

Die Entwicklung am Wohnungsmark in den letzten Jahren hat vor allem eines gezeigt: Die Situation der Wohnraumverknappung erfordert rasche Maßnahmen zur Gegensteuerung, da die leistbare Wohnversorgung bei den sozial Schwächsten eine dramatische Nachfragesteigerung erkennen lässt.

Die engagierte Sozialpolitikerin Ulrike Saghi, die auch immer wieder durch persönlichen Einsatz Menschen bei der Wohnungssuche behilflich ist, hat in all den Jahren ihrer Mitgliedschaft im städtischen Wohnungsausschuss immer die Meinung vertreten, dass „eine der effektivsten Maßnahmen das von uns bereits mehrfach geforderte Einweisungsrecht der Stadt in alle von den Gemeinnützigen und Genossenschaften verwalteten Wohnungen, die mit öffentlichen Fördergeldern errichtet wurden“ wäre.

Saghi: „Damit stünde dem Wohnungsamt ausreichend Wohnraum zur Verfügung, um die gemeldeten Wohnungssuchenden bedürfnisgerecht zu versorgen und somit einen Fehlbelag zu verhindern“.

Bisher ist jedoch diese Forderung u. a. durch das Naheverhältnisse der Genossenschaften zu den beiden Großparteien auf wenig Gehör gestoßen. Umso erfreulicher ist das nun bekannt gewordene Ergebnis einer Vereinbarung der Stadt mit den Gemeinnützigen Bauträgern, das von Stadtrat Padutsch erzielt werden konnte.

„Zwischen der Stadt und allen in der Stadt tätigen gemeinnützigen Bauträgern wird einvernehmlich festgelegt, dass bei den neu errichteten geförderten Miet- und Miet-Kaufwohnungen in der Regel bei jedem Bauvorhaben 1/3 der Einweisungen durch die Stadt erfolgen kann.“

„Auch wenn ich nach wie vor der Meinung bin, dass bei Wohnraum, der mit öffentlichen Fördermitteln errichtet wird, grundsätzlich die Stadt ein 100%iges Einweisungsrecht haben müsste, bin ich mit diesem Ergebnis nach zähen und jahrelangen Diskussionen zufrieden“, stellt die Vorsitzende des Sozialausschusses Saghi abschließend fest.

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