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Bücherverbrennung

27.04.2007Demokratie

Zum Gedenken an die einzige Bücherverbrennung in Österreich - Die Bürgerliste fordert nach wie vor ein angemessenes Zeichen des Mahnens an die Bücherverbrennung 1938 in der Stadt Salzburg!

Dass es heuer erstmals seit 20 Jahren wieder eine Gedenkveranstaltung auf dem Residenzplatz geben wird, ist dem Einsatz von Universität und Literaturhaus zu verdanken. Die Stadt hält sich in der öffentlichen Diskussion um ein würdiges Erinnern an die Bücherverbrennung im Jahre 1938 mehr als vornehm bedeckt.

„Die vom Bürgermeister in Aussicht gestellt Gedenktafel ist wohl nicht die angemessene Form eines längst überfälligen Mahnmals zur Erinnerung an dieses historische Ereignis“, ist Ingeborg Haller von der Bürgerliste überzeugt. Im Budget 2007 sind dafür nur € 15. 000,-- vorgesehen.

Die Bürgerliste tritt daher seit längerem vehement für die Ausschreibung eines künstlerischen Wettbewerbs ein, der eine intellektuelle Auseinandersetzung mit der Thematik und der Frage, wie geladene KünstlerInnen, die sich in der Vergangenheit mit dem Thema beschäftigt haben, diese Vorgabe umsetzen würden.

Leider ist die Bereitschaft dazu beim ressortzuständigen Bürgermeister Schaden mehr als verhalten. Um die Sache „kostengünstig“ zu erledigen spricht er sich weiterhin für die Anbringung einer Gedenktafel aus.

Salzburg könnte sich ein Beispiel an der Stadt Berlin nehmen, die im Jahre 1993 anstelle einer Gedenktafel im Rahmen eines künstlerischen Wettbewerbes ein Mahnmal, in Form einer „versunkenen Bibliothek am historischen Ort“, dem heutigen Bebelplatz errichten ließ.

Die Bürgerliste fordert daher anlässlich des Gedenktages am 30. April neuerlich die Ausschreibung eines künstlerischen Wettbewerbes zur Errichtung eines Mahnmals zum Zeichen des Gedenkens an die Bücherverbrennung im Jahre 1938.

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