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Kulturbudgetklausur

14.10.2005Kultur: Kulturfinanzierung

Morgen Kulturbudgetklausur!

Diesmal keine Grauslichkeiten – trotzdem werden viele Kultureinrichtungen schön langsam am langen Arm verhungern.

Gefahr für die Vielfalt - Kein Platz für Neues!

Das Kulturbudget der Stadt Salzburg enthält diesmal nicht die Grauslichkeiten, die es vor der Kulturklausur des vergangenen Jahres enthielt. Damals ist es der Bürgerliste in zähen Verhandlungen gelungen, die schlimmsten Streichungen zu verhindern und ein akzeptables Ergebnis zu erreichen.

Der Vorschlag für 2006 sieht Subventionen in ähnlicher Höhe vor wie im Jahr 2005. Allerdings war auch dieses Budget in den meisten Bereichen der freien Förderung schon niedriger als im Jahr zuvor. Auf der anderen Seite steigen aber die Kosten für die Kulturinitiativen, sodass sie langsam aber sicher kaputt gespart werden.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist z. B. die sukzessive Reduzierung der Förderung für den Dachverband Salzburger Kulturstätten von € 14.000,-- im Jahr 2003, auf € 13.600,-- für 2004, auf € 12.800,-- im letzten Jahr auf € 12.500,-- in diesem Jahr.

Als starke Interessensvertretung für die Kulturinitiativen hat sich der Dachverband offensichtlich beim Bürgermeister nicht sehr beliebt gemacht und wird nun mit der Methode „zum Leben zu wenig – zum Sterben zuviel“ mit dem finanziellen Überlebenskampf konfrontiert.

Im Bereich der so genannten IKW-Mittel (Verfügungsmittel in der Verantwortung des Ressortchefs für Subventionen unter € 5.000,--), die letztes Jahr empfindlich reduziert wurden, gibt es auch heuer keine nennenswerte Erhöhung.

Dadurch schauen gerade Kleininitiativen durch die Finger, die Vielfalt ist gefährdet und es ist kein Geld für Neues vorhanden.

Vor allem im Bereich Darstellende Kunst sind bei den IKWs deutlich weniger Mittel vorgesehen. Als Beispiel sei hier das Theater YBY genannt, das für die Jahre 2003 und 2004 jeweils € 30.000,-- Förderung erhalten hat, 2005 auf € 25.000,-- reduziert wurde und für 2006 mit nur € 17.000,-- veranschlagt ist.

„Grauslichkeiten im Kulturbudget, wie sie im letzten Jahr im Bereich der freien Förderungen gedroht haben bleiben diesmal aus. Allerdings gibt es auch keine Erhöhungen, um die Inflationsrate auszugleichen.

Bürgermeister Schaden lässt die Initiativen am langen Arm verhungern. Ich werde in der morgigen Kulturklausur alles tun, um wenigstens eine Indexanpassung zu erreichen“, sagt Kultursprecher Mag. Bernhard Carl.

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