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Sportzentrum Mitte

03.03.2004Planung: Stadtplanung

Stellungnahme von Johann Padutsch zur FPÖ Pressekonferenz.

Wie ich durch Rückfrage von Journalisten erfahren habe, hat die FPÖ heute zum zweiten Mal versucht aus dem Projekt Sportzentrum Mitte politisches Kapital zu schlagen und dabei behauptet, dass die gesamte Planung viel zu eng und unbrauchbar sei.

  1. Ich finde es bemerkenswert, dass Staatssekretäre und Nationalratsabgeordnete extra zu diesem Zweck nach Salzburg anreisen, um hier eine Pressekonferenz durchzuführen. Das hat mit dem Wahltermin am 7. März natürlich nichts zu tun.
  2. Diese vordergründige Wahlkampfaktion versucht ein Projekt schlecht zu machen und gefährdet es damit.

    Wenn die FPÖ den Bundesanteil, der im Gegensatz zu früheren Annahmen ohnedies nicht mehr ein Drittel sondern nur mehr rund 20 % ausmachen wird, abdrehen will, hat sie das Scheitern eines Projektes zu verantworten, dass von allen Beteiligten Sportvereinen und Schulen herbeigesehnt wird und jetzt endlich auf Schiene ist.

    Gerade die Vertreter des Sports haben sich bei mir persönlich mehrfach bedankt.

  3. Die FPÖ Recken bemühen das Institut für Sportstättenbau um glaubhaft zu machen, dass die Planungen so nicht gehen. Der Leiter des Institutes für Schulen- und Sportstättenbau in Salzburg Herr Dr. Scheibl war von Anfang an in sämtliche Vorgespräche, Arbeitssitzungen, die Jury des Wettbewerbes, die darauf folgenden Arbeitsgruppen etc. eingebunden.

    Er hat die Grundlagen (Raumprogramm, Flächenmaß, Richtlinien etc.) eingebracht und ist über alle Planungsstände informiert. Weiters waren der Leiter des Universitäts- und Landessportzentrums Rif Herr Mag. Wolfgang Bäcker, Herr Mag. Smogawetz der Experte des Vereins Sporteszentrums Mitte selbst, Herr Dr. Müller, Herr DI Viertbauer vom Unionsvorstand und häufig wechselnde Ansprechpartner vom SAK, zuletzt Herr Ing. Penko der ebenfalls eine sehr konstruktive Rolle eingenommen hat, eingebunden und beteiligt.

    Von vielen dieser Personen weiß ich, dass sie sich von den Aussagen der FPÖ eindeutig distanzieren.

  4. Interessant wäre auch, woher Mainoni und Schweitzer ihr Wissen beziehen. Es gibt nämlich überhaupt noch keine Detailplanung. Der Vertrag zwischen den planenden Architekten Senn und Objektvermietungs GmbH als Bauherr wurde gestern fertig ausverhandelt, wird in den nächsten Tagen schriftlich abgeschlossen und die Detailplanungen für Sportzentrum Mitte Teil II beginnt damit.

    Erst wenn diese vorliegt können qualifizierte Aussagen getroffen werden. Wichtig bis zum jetzigen Zeitpunkt war nur, dass der notwendige Platz in der Grobkonzeption vorhanden und nachgewiesen ist und das ist er.

    Natürlich können sich die Grenzen der Planung um den einen oder anderen Meter in der Detailausarbeitung verschieben, auch das war immer klar.

    Wir haben beim Projekt Unipark aufgrund der vielfältigen Nutzungsansprüche die dieses Projekt mit sich bringt (Universitätsneubau, Sportzentrum Mitte, mit Sportfeldern und großen Hallenbauten, Neubau ARGE-Kultur etc.) aber auch keinen Quadratmeter zu verschenken.

  5. Der SAK hat schon im bisherigen Verlauf der Planungen (mit Ausnahme der letzten Monate seit es Herrn Ing. Penko als Ansprechpartner gibt) eine sehr konfliktträchtige Rolle gespielt und immer wieder die Planungen in Frage gestellt.

    Dies vor allem deshalb, weil er für sich ein weiteres Spielfeld durchsetzen wollte. Dieses Fußballfeld wollte er unbedingt im Bereich des jetzigen Akademiestraßenparkplatzes durchsetzen.

    Also in jenem Bereich der renaturiert und wieder zur Kulturlandschaft Freisaal werden soll, damit der Landschaftraum Hellbrunn/Freisaal wieder möglichst nahe an die Altstadt führen kann. Das ist ein unverzichtbarer Hauptbestandteil des Projektes Unipark, weshalb die Forderungen des SAK immer abgelehnt worden war.

    Der SAK gilt allgemein als der einzige „Blaue Verein“, es würde mich wundern, wenn die jetzige Aktion der FPÖ Recken nicht dadurch motiviert wäre und der Durchsetzung der genannten Interessen dienen soll.

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