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WLAN in Schulen

02.03.2004Natur und Umwelt: Mobilfunk | Natur und Umwelt

Noch mehr Elektrosmog in Schulen!

SPÖ fordert WLAN flächendeckend in Salzburger Schulen und unterstützt gleichzeitig Verbot.

Empfehlungen der Landessanitätsdirektion ignoriert?

In ihrem Wahlprogramm fordert die Salzburger Landes-SPÖ, in allen Volks- und Hauptsschulen Computer und nach Vorbild der Stadt „wireles mobile classrooms“ zu installieren, diese also mit Computern auszustatten, die über Funk miteinander kommunizieren (siehe SPÖ-Wahlprogramm Impuls 30).

Dabei sind die Gesundheitsrisiken doch schon länger bekannt. Abgehen davon, dass der pädagogische Nutzen der dauernden Verwendung von Computern im Klassenraum auch unter LehrerInnen höchst umstritten ist, hat die Landessanitätsdirektion in Person von Dr. Gerd Oberfeld erst unlängst vor der Installation einer solchen Technik gewarnt:

„Die Strahlung von Funk-LAN (WLAN) liegt ebenfalls im Mikrowellenbereich und ist wie GSM und DECT gepulst.

Bei der Installation wird in der Regel ein sog. access point eingesetzt, der als Basisstation fungiert und ständig Hochfrequenzstrahlung abgibt. Belastungen treten auch beim Notebook auf, das diese Strahlung während der Nutzung über eine Antenne abstrahlt.

Dabei ist nicht nur der Nutzer, sondern sind auch Mitschüler und Lehrer im Nahbereich betroffen.

Zusammenfassend wird empfohlen:

In Schulen keine hochfrequenten Sender zu installieren (GSM, UMTS, DECT, WLAN, etc).“ Dr. Oberfeld, Landessanitätsdirektion 11/2003

Kindern und Jugendlichen schon früh einen Zugang zu Computern zu ermöglichen und diese auch im Unterricht zu integrieren, ist sicher wichtig und unterstützenswert.

Angesichts der zunehmenden Anzahl von verhaltensauffälligen SchülerInnen ist es jedoch unverantwortlich, eine Technologie zu fördern, die u. a. mit Konzentrationsstörungen, Gedächtnisminderung und körperlichem Unwohlsein in Zusammenhang gebracht wird.

Am Freitag wurde öffentlich, dass Salzburgs SPÖ-Chefin Gabi Burgstaller den Salzburger Schulappell unterschrieben hat, in dem unter anderem das Verbot von WLAN in Schulen gefordert wird.

Die Bürgerliste fordert die SPÖ auf, Farbe zu bekennen und entweder ihre Unterschrift unter dem Salzburger Schulappell zurückzunehmen oder die Forderung nach WLAN in allen Salzburger Volks- und Hauptschulen aus ihrem Wahlprogramm zu streichen und zum Schutz der Gesundheit von Salzburgs SchülerInnen und LehrerInnen die Installation von WLAN in Salzburger Schulen nicht weiter zu betreiben.

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