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Europan

10.12.2003Planung: Stadtplanung

Lehen – Stadtteil mit Zukunft

Seniorenzentrum – Tagesstätte – betreutes Wohnen am Areal der Mercedes-Werkstätten in der Siebenstädterstraße

Europan-Wettbewerb – entschieden.

Ein weiterer Baustein für die Zukunft des Stadtteiles nimmt Gestalt an.

Die Neubebauung des so genannten Fallnhauser-Areals in der Ignaz-Harrer-Straße mit einem architektonisch hochmodernen Haus für Wohnen und Arbeiten steht unmittelbar bevor.

Die Umnutzung des Stadionareals als Grünraum für die Bevölkerung, begleitet mit einer Wohnbebauung und einem Geschäftszentrum, wurde über einen europaweiten Wettbewerb entschieden, die Investorensuche ist voll im Gange.

Die Projektentwicklung für die Neunutzung des großen Stadtwerke-Areals wurde gestartet und der Europan-Wettbewerb für die Umnutzung des Mercedes-Areals in der Siebenstädterstraße für ein Seniorenzentrum mit Wohn- und Pflegebereichen, einem Tageszentrum, sowie betreutem und allgemeinem Wohnen ist entschieden.

Dieses, auf Grund der Altersstruktur im Stadtteil, für die Lehener Bevölkerung besonders wichtige Projekt ist politisch und bezüglich der Finanzierung weitgehend abgesichert. Die Entscheidung über Städtebau und Architektur erfolgte über einen Europan-Wettbewerb, Europan ist eine der größten Architektur- und Städtebauinitiativen Europas.

Strategische Wettbewerbsaufgabe

Das Salzburger Wettbewerbsgebiet – das Werksgelände der Pappas Automobil AG an der Siebenstädterstraße in Lehen – steht in engem Zusammenhang mit der Aufwertung des Stadtteils Lehen und bildet mit der Initiative um das Lehener Stadion und das Gaswerkareal einen strategischen Ankerpunkt für die Zukunft des Bezirks.

Mit der Errichtung eines Seniorenzentrums und einer Tagesstätte, deren Programm sich mit betreutem aber auch allgemeinem Wohnen mischt, wird die Umsetzung des Europan-Preisträgerprojektes nicht zuletzt einen sozialen Auftrag im Rahmen der Erneuerung Lehens erfüllen.

Ergebnis des Wettbewerbes

Aus den insgesamt 5 Projekten, die für den Standort Salzburg in die engere Wahl gekommen sind, hat die internationale Jury am 16. November 2003 das Projekt „Parklife“ der jungen Linzer Architekten Rolf Touzimsky und Daniela Herold zum Sieger gekürt.

Im Juryprotokoll heißt es dazu „das Projekt stellt eine intelligente Lösung der Vorgaben mit Antworten auf den Kontext dar. Es nimmt die heterogene Grundstruktur des Standorts auf, interpretiert den Sockel als Landschaft und schafft einen ganz eigenen Zugang zur Natur.

Das Prinzip der offenen/halboffenen Räume ist gut gelöst durch diverse Öffnungen/Perforationen schafft es eine ganz neue Freiraumqualität. Das Innovative an diesem Projekt liegt für die Jury darin, dass es etwas Bestehendes, Traditionelles aufgreift und (durch aufgesetzte Volumina bzw. Öffnungen) etwas ganz Neues daraus macht. Es löst das Spiel zwischen Veränderung und Pragmatik spannend und intelligent.

Es hat das Potential, im Wohnbau weiter zu denken und schafft gleichzeitig höchste Qualität hinsichtlich der gestellten Anforderungen. Die Funktionen für ältere Leute befinden sich alle auf der Grundebene, verfügt über rationale Baukörper mit kurzen Wegen, spannenden Zwischenräumen und sehr klaren Erschließungen zu den einzelnen Bereichen.“

Der Antrag das Projekt „Parklife“ für eine Realisierung vorzuschlagen wurde einstimmig angenommen.

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