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2 Mio. für Sport GmbH

05.12.2003Kultur: Sport

2 Millionen Euro (!!!) für neue Sportgesellschaft.Bürgerliste wirft Bürgermeister Schaden und LH Schausberger verantwortungslosen Umgang mit Steuergeldern vor.

Heute (!) ist bekannt geworden, dass Bürgermeister Schaden und Landeshauptmann Schausberger tatsächlich ernsthaft die Gründung einer Sport Event Gesellschaft planen, die im Eilzugstempo erfolgen und schon am kommenden Mittwoch im Gemeinderat beschlossen werden soll.

Die Gesellschaft mit dem klingenden Namen „Salzburg Sport Commission GmbH“, an der Stadt und Land zu je 50 % beteiligt sein sollen, soll sich in Zukunft mit der systematischen Planung von Sportgroßveranstaltungen, mit regionalen Sport- und Eventstrategien und einem sog. „Event Division“ beschäftigen.

Ein Budget für diese Gesellschaft ist weder im Stadt- noch im Landeshaushalt vorgesehen.

Dennoch soll ein Syndikatsvertrag abgeschlossen werden, mit dem sich Stadt und Land verpflichten, 5 Jahre lang jährlich insgesamt € 400.000,--, also in Summe € 2 Millionen zur Verfügung zu stellen.

Bürgermeister Schaden schlägt vor, den Stadtanteil für 2004 von € 200.000,-- außerplanmäßig aus der aus dem Sparkassen Verkauf gebildeten Rücklage zu finanzieren.

Ein vorläufiger Geschäftsführer wurde auch schon gefunden, Dipl. Ing. Gernot Leitner, der schon bei der glücklosen Bewerbung Salzburgs für die Olympischen Winterspiele 2010 mitgewirkt hat, soll bis auf weiteres die Geschäftsführung übernehmen.

Angesichts des mehr als fragwürdigen Zwecks dieser Gesellschaft und der blamablen Ergebnisse der Olympia Bewerbung, ist die Gründung einer solchen Gesellschaft mit einem Aufwand von € 2 Millionen entschieden abzulehnen.

Die Bürgerliste wirft Bürgermeister Schaden, der sich sonst so gerne als Sparmeister feiern lässt, einen grob fahrlässigen und verantwortungslosen Umgang mit Steuergeldern vor, wobei dieser Vorwurf auch gegenüber LH Schausberger gilt.

Die Stadt hätte zweifelsohne Wichtigeres zu finanzieren, als eine sinnlose Even Gesellschaft, die Unsummen an öffentlichen Mitteln braucht und mit der offensichtlich wieder einige Versorgungsposten geschaffen werden sollen.

Die Bürgerliste fordert Bürgermeister Schaden und die anderen Fraktionen auf, dieses Projekt sofort zu stoppen und endlich die Forderung der Bürgerliste zu unterstützen, ein Infrastruktur- und Finanzierungskonzept für die kommenden 5 Jahre zum Ausbau und der Förderung des Breitensports zu erarbeiten.

Außerdem sollte sich Bürgermeister Schaden auf die Kompetenzen Salzburgs als Kulturstadt besinnen und die offensichtlich entgegen seinen sonstigen Behauptungen im Überfluss vorhandenen Mittel für die Sicherung und den Ausbau des Kulturstandortes verwenden.

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