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Olympiabewerbung

20.08.2008Demokratie: Finanzen

Olympiabewerbung 2014: Verheimlichte Belege!?

„Wenn Bürgermeister Schaden ist seiner Kritik zum Rechnungshofbericht zur gescheiterten Olympiabewerbung 2014 meint, die Olympiabewerbung 2014 sei für „den Steuerzahler“ billiger als die Bewerbung 2010 gewesen, weil private Sponsoren mehr beigetragen haben, so muss wohl genauer hinterfragt werden, welche „privaten“ Sponsoren diese Mitteln tatsächlich auch aufgebracht haben“ ist Ingeborg Haller, stv. Vorsitzende des Kontrollausschusses der Stadt Salzburg überzeugt.

Wer waren die Sponsoren!?

Der Bericht stellt auf Seite 18 fest, dass für die Bewerbung Sponsorenerlöse in Höhe von € 3.460.000,-- aufgebracht wurden. Mit elf Unternehmen wurden Sponsorenverträge abgeschlossen. Art und Höhe der Sponsorenleistungen waren unterschiedlich.

Im Prüfbericht wird nicht näher ausgeführt, wer diese Sponsoren eigentlich waren. Die Sponsoren hatten sich für ihre Sponsorleistungen nämlich ausbedungen, dass ihre Beiträge und Gegenleistungen nicht öffentlich diskutiert werden.

„Die Gebarung im Zusammenhang mit Geldflüssen von Privaten (Sponsoring und Spenden) erfolgte daher – so der Bericht - in einem 2. Rechnungskreis, wobei dem Rechnungshof bei Überprüfung dieser Gebarung offenbar nicht alle Belege zur Verfügung standen (sondern nur die vom Liquidator vorgelegten)“ zeigt sich Haller erstaunt.

Auffällig ist allerdings, dass beispielsweise die Kosten für die Experten und deren Reisespesen beim 2. Rechnungskreis (der nicht öffentlich diskutiert werden soll) viel höher sind als beim 1. Rechnungskreis: (siehe Seite 30 des Berichtes).

Position 510: Experten/int. Relations: (RK 1) € 24.105,-- (RK 2) € 337.962,--! Position 520: Reisespesen/Repräsentation: (RK 1) € 88.013,--(RK 2) € 628.673,--!!

„Bei genauerem Studium wirft der Rechnungshofbericht gerade im Zusammenhang mit den Sponsorengeldern eine Reihe von Fragen auf, die an den Skandal bei der Bewerbung 2010 erinnern“ bemerkt Haller abschließend.

Außerdem ist zu beachten, dass zwei der Hauptsponsoren, nämlich die Salzburg AG und der Salzburger Flughafen, dem Land und der Stadt Salzburg, also der öffentlichen Hand gehören. Von privat kann also keine Rede sein!

Zugehöriger Antrag

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