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Kindergarten Josefiau

08.08.2008Soziales: Kinder und Jugendliche

Volksschule und Kindergarten Josefiau: Bürgerliste fordert Generalsanierung/Neubau des gesamten Gebäudekomplexes der Volksschule und des Kindergartens!

„Auch wenn der angrenzenden Kindergarten laut Amtsauskunft nicht die selbe Deckenkonstruktion aufweist und daher von der aktuellen Sperre wegen statischer Mängel nicht betroffen ist, so ist es notwendig, nicht nur die Schule und den Hort zu sanieren, sondern auch den Kindergarten“, fordert Ingeborg Haller Gemeinderätin der Bürgerliste/Salzburg Süd.

„Es muss auch ernsthaft geprüft werden, ob nicht ein Neubau des gesamten Komplexes am Standort im Ergebnis günstiger kommt, als eine aufwendige Sanierung der Deckenkonstruktion“, so Haller weiter.

Kindergarten Josefiau: Der zweigeschossige Baukörper, der mit dem Hort und der Volksschule baulich verbunden ist, stammt – so wie die Schule - aus den frühen Siebziegern des vorigen Jahrhunderts. Ein Kontrollamtsbericht über den Bau- und Erhaltungszustand der städtischen Kindergärten vom 28.4.2006 stellt auch dem Kindergarten Josefiau kein gutes Zeugnis aus:

„Das bekieste Flachdach zeigt schon einige undichte Stellen, die laufend zu sanieren sind. Die Stahlbaukonstruktion ist beidseitig verputzt und gestrichen, die Fassade ist gekennzeichnet durch sehr große, alte Aluminiumfenster in einfacher Isolierverglasung.

Diese Schiebefenster dienen im Untergeschoß teilweise als Fluchtwege und sind generell als mangelhaft zu bezeichnen. In Folge der veralterten Konstruktion gestaltet sich die Bedienung der großen Fensterflügel oft als schwierig, bei Schlagregen dringt Wasser ein, im Winter zieht es herein, weil die Dichtheit nicht mehr gegeben ist. Zum Teil sind die Glasscheiben sogar blind“ führt das Kontrollamt auf den Seiten 79 ff in seinem Bericht aus.

Im Bericht ist weiter zu lesen, dass auch große Probleme bei den sanitären Einrichtungen bestehen, die mittlerweile mehr als 30 Jahre alt sind. Die Leitungen sind zu gering dimensioniert, das Gefälle zu gering, Verstopfungen sind die Folge.

„Eine nachhaltige Sanierung für das gesamte Objekt scheint nicht möglich zu sein“, so das Kontrollamt. Ingesamt wird die „angetroffene Bausubstanz“ als „unbefriedigend“ bezeichnet. Aus Sicht des Kontrollamtes soll genau geprüft werden, ob eine „unbedingt notwendige Generalsanierung“ nicht teurer kommt als ein Neubau, der sinnvollerweise am selben Standort erfolgen soll.

Haller fordert daher, dass vor der Sanierung der Deckenkonstruktion, die alleine eine Million Euro verschlingt, auf Grund der veralterten und mangelhaften Bausubstanz, überlegt wird, ob eine Generalsanierung oder allenfalls ein Neubau des Gebäudekomplexes inklusive Kindergarten im Ergebnis nicht wirtschaftlich sinnvoller ist.

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