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Hundewiesen

12.02.2008Demokratie

Hundewiesen in Salzburg. Alleingang des zuständigen Bgm.-Stv. Preuner stellt politische EntscheidungsträgerInnen und AnrainerInnen vor vollendete Tatsachen.

„Dem Problem der Hundehaltung in der Stadt Salzburg kann nicht mit einer Alibi-Handlung beigekommen werden.

Das wahllose Ausweisen von Hundewiesen auf öffentlichen Flächen – oftmals nur durch Gebüsch von SpaziergängerInnen, Kindern und RadfahrerInnen getrennt, wird zu massiven Interessenskonflikten zwischen den Bedürfnissen von Vier- und Zweibeinern führen.

Preuner wäre besser beraten, das 1998 beschlossene Konzept des Hundeführscheines umzusetzen und zur besseren Kontrolle der Einhaltung von Leinen- und Beißkorbpflicht entsprechende Handlungen zu setzen“, stellt Umwelt- und Gesundheitssprecher Bernhard Carl fest.

Vizebürgermeister Preuner hat letzte Woche den Medien sein Projekt „Hundewiesen“ präsentiert. Völlig überraschend und ohne irgendwelche politischen Gremien zu befassen hat er damit die politischen EntscheidungsträgerInnen und die AnrainerInnen der jeweiligen Wiesen mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt.

Die von ihm als Hundewiesen ins Auge gefassten öffentlichen Flächen können sich bei genauerer Betrachtung als durchaus problematisch in Bezug auf die friedliche Koexistenz von Vier- und Zweibeinern herausstellen. Im Übrigen gibt es hinsichtlich der Sinnhaftigkeit von Hundewiesen auch innerhalb der HundehalterInnenschaft und der ExpertInnen geteilte Meinungen.

Die Bürgerliste ist der Meinung, dass zu einer derartigen Entscheidung auf jeden Fall die zuständigen politischen Gremien zu befragen sind und fordert daher die Vorlage eines Amtsberichtes, der darlegt,

  • nach welchen inhaltlichen Kriterien die jeweiligen Flächen ausgewählt wurde
  • ob die betroffenen AnrainerInnen in die Entscheidung eingebunden wurden und
  • ob in der Entscheidungsfindung über die Größe und Lage der Hundewiesen ExpertInnen in Fragen Hundehaltung beigezogen worden?

„Ich habe diese Fragen auch in einer offiziellen Anfrage an den ressortzuständigen Vzbgm. formuliert, fordere aber aus oben genannten Gründen dringend die Vorlage eines Entscheidungsamtsberichtes“ so Carl zur derzeitgen Vorgangsweise.

„Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Ergebnisse des seinerzeitigen Hundearbeitskreises und die Entscheidung des Altstadt- und Umweltausschuss vom 10.12.1998, an den Landesgesetzgeber heranzutreten um die Gemeinden zu ermächtigen, ein 2-Zonen-Modell mit Hundeführschein zu verordnen, was auch im Landespolizeistrafgesetz aufgenommen wurde, zielführender sind, als wahllos öffentliche Flächen in einer Alibi-Aktion für freilaufende Hunde anzubieten“ so Carl abschließend.

dazugehörige Anfrage

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