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Fiasko um Haus für Mozart

20.08.2003Kultur

Das Fiasko um das Haus für Mozart oder die Potenzierung der internationalen Blamage.

Nun hat das Bundesvergabeamt also tatsächlich dem Antrag der Baufirma Porr/Hinteregger auf Erlassung einer einstweiligen Verfügung stattgegeben. Der Baubeginn wird dadurch um jedenfalls einige Wochen verzögert.

Es zeigt sich, dass nicht nur der Zeitplan für diese Bauvorhaben mittlerweile völlig unrealistisch ist (Landesbaudirektor Alfred Denk weist bereits am 23. Oktober 2002 in einem Schreiben an das Bundesvergabeamt darauf hin, dass der „Terminplan keinerlei Reserven für weitere Verzögerungen beinhaltet“, mittlerweile gibt es bereits mehrmonatige Verzögerungen), sondern auch, wie fahrlässig mit der Errichtung dieses für Salzburg so wichtigen Gebäudes umgegangen wird.

Wurden bereits auf Kosten der Qualität Einsparungen gemacht, um das umstrittene Projekt Holzbauer/Valentiny durchzudrücken, wird nun durch widersprüchliche Aussagen der Verantwortlichen versucht, der Öffentlichkeit vorzugaukeln, dass man trotz dieser abermaligen Verzögerung den Zeitrahmen einhalten kann und einer Eröffnung zum Mozartjahr 2006 nichts entgegensteht.

Es ist unglaublich welch unwürdige Posse sich in der Welthauptstadt der Musik um das Herzstück der weltberühmten Salzburger Festspiele, das Haus für Mozart, abspielt.

Die Bürgerliste fordert die Verantwortlichen neuerlich zum sofortigen Stopp der Planungen bzw. Bauvorbereitungen auf, um dieses wichtige Projekt aus dem Wahlkalkül einzelner Politiker herauszuhalten.

Ein offenes Verfahren mit einer Fachjury muss durchgeführt werden und der Baubeginn nach dem Mozartjahr 2006 festgelegt werden.

Bei einem Festhalten an der derzeitigen Planung droht der Stadt eine internationale Blamage mit einer riesigen Baustelle im Mozartjahr 2006.

http://salzburg.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=5&id=276240

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