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Haus für Mozart

13.08.2003Kultur

Eine neue Provinzposse im Festspielbezirk bahnt sich an. Was wird aus dem Haus für Mozart?

Die Schwierigkeiten um das neue Haus für Mozart reißen auch nach der umstrittenen Vergabe an Holzbauer/Valentiny nicht ab.

Bis heute konnten die Verantwortlichen noch so tun, als hätten sie alle Probleme, was Finanzierung und Zeitrahmen betrifft, gelöst. Heute zeigt sich der Öffentlichkeit wieder ein anderes Bild.

Durch den Einspruch der zweitgereihten Baufirma gegen die Auftragsvergabe werden die tönernen Beine, auf denen die gesamte Planung steht, eindeutig sichtbar.

Selbst wenn auf Kosten der Qualität Einsparungen gemacht wurden, um das umstrittene Projekt durchzudrücken, kann sich die zeitliche Verzögerung durch diesen Einspruch der Baufirma als katastrophal für den geplanten Eröffnungstermin erweisen.

Sprachen doch vor ein paar Monaten noch Diederichs & Partner davon, dass „der vertraglich vereinbarte Terminrahmen als Randbedingung so knapp bemessen ist, dass unserer Ansicht nach keine ausreichenden Spielräume für einen grundlegend neuen Lösungsvorschlag mehr gegeben sind…“, so wird diese Einschätzung wohl auch auf eine Zeitverzögerung bedingt durch einen eventuellen Wechsel bei der Baufirma gelten.

Salzburg steuert mit den Vorgängen um das Haus für Mozart auf eine neuerliche Provinzposse incl. internationaler Blamage für das Mozartjahr 2006 hin.

Die Bürgerliste fordert daher erneut:

  • Das Holzbauer Projekt zu stoppen
  • Den Auftrag mit den Architekten Holzbauer/Valentiny zu beenden
  • Ein offenes Verfahren mit einer Fachjury durchzuführen und
  • Den Baubeginn nach dem Mozartjahr 2006 festzulegen.

http://salzburg.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=5&id=275315

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