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Arc de Triomphe

28.07.2003Kultur

Bürgerliste fordert Schluss mit kleinlichen Gerichtsstreitigkeiten!

Eins ist der Künstlergruppe „Gelatin“ sichtlich gelungen: Eine öffentliche Auf- und Erregung über die vor dem Rupertinum aufgestellte Skulptur, die mit tatkräftiger Unterstützung der Stadtpolitiker von SPÖ, ÖVP und FPÖ mittlerweile auch internationale Beachtung findet.

Jetzt will man den „Kulturkrieg“ offensichtlich auch noch auf Gerichtsebene austragen. Die Stadt klagt das Land auf Entfernung der Skulptur, das Land (Rupertinum) will angeblich die Stadt auf Entfernung der Umhausung klagen. Die Bezirksrichter und die Medien werden ihre Freude an diesem Verfahren haben.

Eine Lösung der gravierenden Meinungsverschiedenheiten gibt es dadurch nicht. Verträgt die Stadt, die sich sonst so gerne ihrer Weltoffenheit rühmt einen Aufreger wie die Skulptur vor dem Rupertinum wirklich nicht?

Sind die Politiker dieser Stadt nicht in der Lage, den vorhandenen Streit auf politischer Ebene ohne zu Hilfenahme des „Heiteren“ Bezirksgerichtes zu lösen. Soll auf dieser Ebene wirklich noch wochenlang weiterdiskutiert und verhandelt werden?

Wo bleibt die viel beschworene Einigkeit zwischen Stadt und Land, wenn sich beide jetzt wechselseitige mit Klagen eindecken, ohne gemeinsame Lösungen zu suchen. Es müsste doch den beiden Kulturreferenten möglich sein, ohne Gerichtshilfe diesen Kulturstreit zu beenden.

Die Bürgerliste fordert alle Beteiligten auf, diesen kleinkarierten Streit endlich zu beenden!

Die Bürgerliste fordert, dass die Umhausung der Skulptur sofort entfernt wird, dass die Frage des Standortes der Skulptur (in Wirklichkeit geht es nur um einige wenige Meter) in einer offenen Diskussion zwischen Stadtpolitikern, Rupertinum und KünstlerInnen gelöst wird und hofft, dass alle Beteiligten aus den Diskussionen der letzten Tage ihrer Lehren gezogen haben.

Die verschiedenen Meinungen der BetrachterInnen an Ort und Stelle haben eins deutlich gemacht, nämlich, dass viele BewohnerInnen und BesucherInnen dieser Stadt einen wesentlich offeneren Zugang zu derartigen „Provokationen“ haben als die Allianz der SPÖ-ÖVP-FPÖ-Bürgermeister.

Wie sagte ein Passant am vergangenen Freitag so treffend: Da stehen überall nackte Frauen herum und keiner regt sich auf. Wenn sie einmal einen nackten Mann zeigen, dann marschieren Feuerwehr, Polizei und Politiker auf.

Vielleicht wären unsere Bürgermeister besser beraten, darüber nachzudenken, als Anwälte mit unsinnigen Klagen zu beschäftigen.

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