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Skandalskulptur II

28.07.2003Frauen

Wo bleibt die Entschuldigung des Bürgermeisters?

Es muss noch einmal gesagt werden: Der eigentliche Skandal in der Angelegenheit arc de triomph ist die Aussage von Bürgermeister Heinz Schaden: "Es kann nicht Aufgabe der Frau Husslein sein, ihre persönlichen Phantasien öffentlich darzustellen".

Silvia Kronberger:

"Während Proteste über die öffentliche Zurschaustellung nackter Frauen in allen möglichen und unmöglichen herabwürdigenden Posen meist als zickige Launen frustrierter Weiber hingestellt werden oder man bestenfalls zu hören bekommt, dass es wirklich wichtigere Dinge gibt, die zu diskutieren wären, fährt die SPÖ, ÖVP und FPÖ - Männerriege in der Stadtregierung gleich mit Kränen, Feuerwehr und sonstigem öffentlichen Einsatz aus, den nackten Mann zu verhüllen - angeblich Gäste, Kinder und Bewohnerinnen der Stadt Salzburg - und die Kunst - zu schützen. Es ist eine Provinzposse."

Was aber dann folgt, ist überhaupt nicht mehr lustig.

Silvia Kronberger: "Der eigentliche Skandal an der Geschichte ist nicht die Skulptur des nackten Mannes, sondern die Beleidigung der Chefin des Rupertinums Agnes Husslein.

Der Bürgermeister muss sich umgehend öffentlich für diese sexistischen Äußerungen entschuldigen, die nicht nur Frau Husslein beleidigen, sondern viele Frauen in dieser Stadt empören."

Übrigens: unser grünes gestricktes Präservativ steht auch weiterhin für Verhüllungen zur Verfügung.

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