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Skandalskulptur

24.07.2003Frauen

Skandalskulptur im Festspielbezirk - Grüne Frauensprecherin Kronberger: Schadens Husslein-Attacke ist eine sexistische Entgleisung der übelsten Art!

Die so genannte "Skandalskulptur" im Salzburger Festspielbezirk treibt nun auch Salzburgs Grüne auf die Barrikaden, wenn auch aus anderen Gründen:

"Man mag von dieser Figur halten, was man will, aber was Bürgermeister Heinz Schaden wegen dieser Figur heute an die Adresse von Agnes Husslein gerichtet hat, ist eine sexistische Entgleisung der übelsten Art!"

So reagiert Silvia Kronberger, ihres Zeichens Kultursprecherin der Salzburger Bürgerliste und Frauensprecherin der Salzburger Grünen, auf die "Wortspende" des Bürgermeisters, die da (laut ORF) lautete: "Es kann nicht Aufgabe der Frau Husslein sein, ihre persönlichen Phantasien öffentlich darzustellen".

Für die Grüne Frauensprecherin ist dieser Satz eindeutig zu starker Tobak: "Bei aller Kritik und Vorbehalten, die wir Grüne Agnes Husslein unter anderem wegen ihrer reichlich undurchsichtig gelaufenen Bestellung zur Rupertinums-Chefin entgegenbringen, ist diese Art von öffentlicher Diffamierung völlig unakzeptabel.

Einer Museumschefin zu unterstellen, sie würde mit der Darstellung eines erigierten Penis ihre persönlichen Phantasien öffentlich darstellen, beleidigt nicht nur die Betroffene sondern alle Frauen: Kein Bürgermeister würde es wagen, einem Regisseur, der nackte Frauen auf der Bühne zeigt, öffentlich auszurichten, der gute Mann befriedige damit bloß seine eigenen Vorstellungen.

Das Mindeste, was Schaden schleunigst zu tun hat, ist, sich in aller Form und vor allem öffentlich für diesen Ausspruch zu entschuldigen!" fordert Kronberger.

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