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Keine Schließung von Postämtern!

10.11.2008Demokratie

Wichtiger Teil der Stadtteilidentität geht damit verloren. In den letzten Tagen wurde bekannt, dass die Post eine Vielzahl von Bediensteten in den nächsten Jahren abbauen und auch eine ganz erhebliche Anzahl von Postämtern zusperren will.

Dies alles mit dem Argument, dass die Briefbeförderung ab 2011 liberalisiert wird.

Auch im urbanen Bereich sind Postämter nicht nur Teil der erforderlichen Infrastruktur für die Bevölkerung, sondern auch Teil der jeweiligen Stadtteilidentität. Diese Einrichtungen sind meist in zentraler Lage des Stadtteils situiert, wo auch andere wichtige Geschäfte und Dienstleistungen (Bank, Apotheke) zu finden sind. Besonders für ältere Mitbürger bedeuten diese Einrichtungen im Nahbereich ihres Wohnortes, durch die kurzen Wegstrecken, mehr Eigenständigkeit, weil sie damit ihre erforderlichen Erledigungen auch selbst abwickeln können. Die angedachte Schließung von Postämtern ist daher auf jeden Fall abzulehnen.

Die Post, ehemals Unternehmen der Österreicherinnen und Österreicher und wichtiger Teil der österreichischen Identität, wurde zuerst durch die parteipolitische Postenschacherei in die Unwirtschaftlichkeit getrieben, um anschließend mit diesem Argument den Globalisierungs- und Liberalisierungswahn geopfert zu werden.

Die Bundespolitik als Eigentümervertreter und das Management der Post ist aufgefordert, an Stelle der "Zusperrmentalität" eine offensive Strategie zu verfolgen, um bei den Postämtern beispielsweise auch zusätzliche Dienstleistungen und Einkaufsmöglichkeiten anzubieten bzw. am "Markt" zu platzieren.

Das ist sie den Österreicherinnen und Österreichern schuldig. 

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