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Fußball-EM

05.01.2007Planung: Verkehr

Wie 'grün' wird die Fußball-Europameisterschaft? GRÜNE und Bürgerliste fordern Nachhaltigkeitskonzept für Euro 2008 ein – Anfragen an Landesregierung und Bürgermeister.

Alle reden vom Klimawandel, getan wird freilich herzlich wenig. Auch – oder gerade – bei Großevents wird die Frage der Nachhaltigkeit entweder gar nicht gestellt oder nur halbherzig abgehandelt.

"Das darf bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 nicht wieder so ablaufen, die muss ein Green-Event werden", lautet die Forderung von GRÜNEN und Bürgerliste. Um Stadt und Land Salzburg zum Nachdenken darüber zu zwingen, wie eine umweltgerechte und CO2-neutrale EM 2008 aussehen kann, haben Labg. Heidi Reiter, die Umweltsprecherin der GRÜNEN im Landtag, und Bürgerlisten-Mandatar Bernhard Carl an die Landesregierung und Bürgermeister Heinz Schaden eine Reihe von Fragen gestellt.

Reiter und Carl berufen sich mit ihrer Forderung nach einer "grünen" Europameisterschaft auf den Leitfaden des Umweltministeriums zur umweltgerechten Organisation von Veranstaltungen. Dabei geht es nicht nur um Abfallvermeidungs- und Verwertungssysteme oder das Nutzen von Energiesparpotenzialen sondern auch um den Einsatz von fair gehandelten Produkten und die Vermeidung von Treibhausgasen, die – vor allem durch das Verkehrsaufkommen – bei Groß-Events ein enormes Problem darstellen.

"Beim Verkehr haben wir in Salzburg praktisch keinen Spielraum mehr", sagt dazu Labg. Reiter. "Die Feinstaubbelastung nimmt konstant zu, vom Kyoto-Ziel sind wir nicht zuletzt wegen des steigenden Verkehrs ohnehin schon Lichtjahre entfernt. Von den lokalen Lärm- und Abgasproblemen, die der Verkehr rund um das Stadion den dort lebenden Menschen beschert, ganz zu schweigen."

Es sei daher "dringend geboten", die negativen Konsequenzen der EM auf die Umwelt zu minimieren, meint Reiter. Und GR Carl ergänzt: "Zu den zentralen Aufgaben gehört sicher, die Fahrten vom und zum Stadion so zu organisieren, dass die Menge an Treibhausgasen möglichst gering gehalten wird."

Diese Frage könne der Stadt als Austragender dieses Fußball-Events nicht egal sein, weshalb er sich vom Bürgermeister entsprechende Antworten erwarte.

Um eine "grüne" Europameisterschaft zu organisieren und die durch die Veranstaltung verursachten Treibhausgase zu reduzieren beziehungsweise diese durch Kompensationsmaßnahmen auszugleichen, braucht es bereits in der Vorbereitungsphase ein durchdachtes und ambitioniertes "Umweltmanagement", betont Reiter.

Sie möchte von der Landesregierung deshalb unter anderem wissen, wer dafür zuständig sein wird, die EM zu einem "Green-Event" zu machen, welche Vorkehrungen dafür bereits getroffen wurden oder geplant sind, und ob sich die Landesregierung mit den zu erwartenden Treibhauseffekten dieser Großveranstaltung überhaupt schon auseinandergesetzt hat.

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