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ONE - agressive Werbung

21.11.2006Natur und Umwelt: Mobilfunk

ONE ignoriert Empfehlungen zur Handynutzung! Statt dessen aggressive Kinderwerbung im ORF.

Bernhard Carl, Gesundheitssprecher der Bürgerliste fordert: „ONE und ORF sollen Werbung sofort stoppen!“

Die Frage, ob die Nutzung von Mobiltelefonen die Gesundheit gefährdet, wird von vielen Medizinern eindeutig beantwortet. Nach den heute vorliegenden Ergebnissen sollen Mobiltelefone so wenig wie möglich genutzt werden.

Besonders Kinder sollten Handys überhaupt nicht nutzen. Denn auf der einen Seite liegen bezüglich dieser Altersgruppe keine Forschungsergebnisse vor, auf der anderen Seite ist deren Gehirn noch in Entwicklung und somit empfindlicher bezüglich Störeinflüssen als jenes von Erwachsenen. Dies hat auch Gesundheitsminsterin Rauch-Kallat im Dezember 2005 empfohlen.

Auch das englische Gesundheitsministerium empfiehlt seit Jahren, Kinder nicht mit Handys telefonieren zu lassen.

Erst Ende Oktober diesen Jahres stimmten Experten bei einer SN-Diskussion zu diesem Thema überein, hier besondere Vorsicht walten zu lassen!

Auf der anderen Seite warnen immer mehr Experten vor der Schuldenfalle, die mit dem Erwerb eines Handys verbunden sein kann. Immerhin ist die Rechnung für dessen Benützung der häufigste Grund für Privatkonkurse bei unter 25-Jährigen.

Dass die Mobilfunkunternehmen davon nicht begeistert sind, ist unter dem Aspekt der Gewinnmaximierung verständlich. Neu ist allerdings, dass diese nun auch aggressiv bei Kindern für Handys werben.

ONE wirbt seit neuestem im österreichischen Fernsehen mit einem ca. 10-jährigen Mädchen, das klar machen soll, dass Musikhören mit Handy viel cooler ist als Altflöte zu spielen.

„Dass den Mobilfunkbetreibern vor allem ihr Gewinn, nicht aber das gesundheitliche oder finanzielle Schicksal ihrer Kundinnen wichtig ist, ist nicht neu. Die aggressive Werbung für die Handynutzung durch Kinder aber schon. Wenn die Firma ONE auch nur den Hauch eines Gewissens hat, sollte sie die Werbung zurückziehen.

Auch der ORF, der ja immerhin u. a. durch Steuergelder finanziert wird, muss diese Werbung unterbinden, da sie den Empfehlungen aller medizinischen und sozialen ExpertInnen widerspricht“, so Bernhard Carl, Gesundheitssprecher der Bürgerliste.

Bundesministerium für Gesundheit

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