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Sanierung Neutortunnel

12.09.2006Planung: Altstadt

BL-Klubobmann Hüttinger kritisiert Ausführung und Kosten.Stadtsenat lehnt Mehrkosten ab.

In der gestrigen Sitzung des Stadtsenates wurde der Amtsbericht des Straßen- und Brückenamtes aus dem Ressort von Stadtrat Panosch behandelt, der die für die Sanierung des Neutortunnels aufgelaufenen Mehrkosten zur Genehmigung vorschlägt.

BL-Klubobmann Hüttinger übte heftige Kritik an der Ausführung der Sanierung, die er wörtlich als „Schandfleck“ für die Altstadt bezeichnete und lehnte eine Zustimmung zu den aufgelaufenen Mehrkosten von rd. € 70.000,-- ab.

Dieser Kritik schlossen sich ÖVP und FPÖ an. Auch Bürgermeister Schaden und der ressortzuständige Stadtrat Martin Panosch gestanden zu, dass sie mit dem Erscheinungsbild der Ausführung „nicht glücklich“ seien.

Während bei der Auftragsvergabe für die Sanierung des Neutortunnels im Juli 2004 vom Straßen- und Brückenamt nach Ausschreibung der Arbeiten noch Baukosten von € 689.310,-- angegeben waren, beliefen sich die Baukosten letztlich auf € 724.770,54, also eine Kostensteigerung von mehr als € 35.000,--.

Noch eklatanter ist die Kostensteigerung bei den Planungskosten, nämlich von prognostizierten € 51.140,-- auf insgesamt € 88.259,31, also um mehr als € 37.000,--.

Bürgerliste, ÖVP und FPÖ lehnten eine Genehmigung dieser Mehrkosten ab, worauf Stadtrat Panosch von Bürgermeister Schaden beauftragt wurde, über die Mehrkosten Verhandlungen zu führen.

Klubobmann Helmut Hüttinger: „Dass für eine derart rücksichtslose Ausführung der technisch sicher notwendigen Sanierung des Neutortunnels, die einen Schandfleck am Eingang zur Salzburger Altstadt schafft, auch noch derart erhebliche Mehrkosten anfallen, ist in keiner Weise einzusehen.

Ich fordere Herrn Stadtrat Panosch deshalb auf, in Zukunft bei Bauvorhaben der Stadt mit größerer Sensibilität vorzugehen und strikt darauf zu achten, dass die Kostenrahmen eingehalten – und nicht wie in der Vergangenheit bereits mehrfach – überschritten werden.“

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