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Salzburg Biennale

26.04.2007Kultur: Kulturprojekte

Bürgerliste begrüßt die Einrichtung eines Festivals für zeitgenössische Kunst. Kultursprecher Bernhard Carl verlangt Diskussion über inhaltliche Ausrichtung im Kulturausschuss.KV Helmut Hüttinger wirft ÖVP Verhinderungspolitik vor.

Am 10.12.2003 hat der Salzburger Gemeinderat einstimmig, also auch mit den Stimmen der ÖVP beschlossen, nach dem Mozartjahr 2006 ein biennales Festival für zeitgenössische Musik zu veranstalten. Nach Verhandlungen mit dem Altstandverband, der das Festival mitfinanziert, liegt seit zwei Wochen der Amtsbericht der Kulturabteilung den GR-Klubs vor.

Eine Entscheidung über den Amtsbericht wird nach Vorberatungen im Kulturausschuss und Stadtsenat im Gemeinderat getroffen werden. Das ist der im Salzburger Stadtrecht vorgesehene Weg einer politischen Beschlussfassung. Er bietet allen Gemeinderäten die Möglichkeit, ihre Vorschläge in die Diskussion ein zu bringen und Zusatz- oder Gegenanträge zu stellen.

„Wir begrüßen die Einrichtung eines biennalen zeitgenössischen Festivals und haben dieses Vorhaben daher von Anfang an unterstützt. Wir glauben, dass damit eine wertvolle Ergänzung im Kulturangebot der Stadt Salzburg geschaffen wird und der Ruf Salzburgs als Kulturstadt nachhaltig gestärkt wird.

Allerdings meinen wir, dass der Focus dieses Festivals nicht nur auf die zeitgenössische Musik gerichtet werden soll, sondern zeitgenössische Kunst, vor allem auch bildende Kunst und neue Medien berücksichtigen soll.

Wir haben das bereits mit Herrn Professor Landesmann besprochen, der diesen Ideen sehr aufgeschlossen gegenüber steht. Ich werde daher eine inhaltliche Diskussion über das Konzept im Kulturausschuss führen und entsprechende Anträge zur inhaltlichen Ausrichtung stellen“, meint der Kultursprecher der Bürgerliste, Bernhard Carl dazu.

Völlig unverständlich erscheinen hingegen die jüngsten Querschüsse der ÖVP. Bisher war ja von der ÖVP in Kulturfragen wenig zu hören. Jetzt empört sich die ÖVP darüber, dass Bürgermeister Schaden als Kulturreferent einen Amtsbericht dem Kulturausschuss vorlegt und verhindert offenbar gleichzeitig die von ihr geforderte inhaltliche Diskussion im Kulturausschuss.

Die derzeitige stellvertretende Ausschussvorsitzende Dr. Werner soll sich dem Vernehmen nach weigern, den Akt zur Behandlung auf die Tagesordnung des nächsten Kulturausschusses am 3. Mai zu setzen.

Dazu meint BL-Klubobmann Helmut Hüttinger: “Diese kleinkarierte Haxlbeisserei der ÖVP wird schön langsam unerträglich. Die ÖVP betreibt nur noch Verhinderungspolitik.

Wenn die ÖVP eine inhaltliche Diskussion über die Salzburg-Biennale will, was wir sehr unterstützen, dann soll sie die rasche Behandlung im Kulturausschuss nicht verhindern. Es ist höchste Zeit, dass der Grundsatzbeschluss für die Konzeption eines Festivals, das in knapp 2 Jahren stattfinden soll, getroffen wird.

Wir verlangen daher, dass eine intensive Diskussion im Kulturausschuss geführt und eine rasche Entscheidung getroffen wird, damit Prof. Landesmann mit seinen Planungen beginnen kann.

Wir freuen uns sehr darüber, dass es gelungen ist, Prof. Landesmann für die künstlerische Leitung des Festivals zu gewinnen. Er hat in seinen 12 Jahren in Salzburg bewiesen, dass wir von ihm Innovation, Offenheit und hohe Sachkenntnis erwarten dürfen.“

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