RSS
f
Startseite > Presse > Balkenhol
Quadratisches Logo der Bürgerliste Salzburg mit HintergrundLogo Bürgerliste - Die Grünen in der Stadt

Balkenhol

26.04.2007Kultur: Kulturprojekte

Kunst im öffentlichen Raum – Balkenhol und der Kapitelplatz.

Die jährliche Suche nach einem angemessenen Ort für die Aufstellung einer von der Salzburg Foundation finanzierten Skulptur hat heuer zum Toskaninihof und zum Kapitelplatz geführt. Der Plan, im Toskaninihof neben der kleinen Skulptur in der Nische über dem Eingang zur Garage eine weitere, im Kontext stehende Skulptur im Hof selbst zu platzieren, ist die eine Möglichkeit, die aber durch den großen Platzanspruch verschiedenster Nutzungen während der Festspiele fraglich ist.

Die Idee, mit einer die Welt und die Menschen symbolisierenden Skulptur am Kapitelplatz zu reagieren, ist jedenfalls eine inhaltlich und politisch spannende Herausforderung.

Dabei sind Fragen, wie soll dieser Bereich überhaupt eine Skulptur aufnehmen oder als freier Raum erhalten bleiben, ist die Dimensionierung der Skulptur im Kontext mit den umliegenden Gebäuden richtig, ist das Thema oder die Assoziation, die mit dieser Skulptur verbunden ist, dem Ort angemessen, zu beantworten.

Auf Grund der bisherigen Befassung mit Ort, Skulptur und Künstler, gehen wir davon aus, dass die Balkenhol-Skulptur für die Stadt und ihren geistlich religiösen Bezirk eine Chance darstellt, die jedenfalls nicht in der üblichen reflexhaften Ablehnung von zeitgenössischer Kunst erstickt werden darf.

Die angesprochenen Fragen sind auf einem fachlich/künstlerisch hochstehenden Niveau zu beantworten. Der dafür geschaffene „Beirat für Kunst im öffentlichen Raum“, stellt für uns ein Gremium dar, das diese Fragen qualifiziert beantworten wird können.

Der Diskurs mit den Repräsentanten der Kirche ist in diesem Bereich besonders wichtig, wurde auch bereits begonnen und wird fortgesetzt. Die politischen Repräsentanten sind aufgefordert, die Diskussion endlich einmal auf einem, der Stadt Salzburg und ihrer Geschichte, dem Weltkulturerbe und ihrem Ruf als Kulturmetropole, angemessenen Niveau zu führen.

Bemerkungen, wie „… dies sei ein Kniefall vor der Kulturmafia und ein unnötiger Staubfänger, den wir nicht brauchen...“, mit der Frau Tazl wieder einmal den Boden einer niveaulosen Diskussion nach unten durchschlagen hat, gehören schlichtweg ignoriert.

Dazu Bürgerlisten-Kultursprecher Bernhard Carl: „Wenn wir über Kunst und Kultur und besonders über das sehr heikle Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ sprechen, müssen wir auch eine gewisse Diskussionskultur einhalten. Dies gebietet der Respekt vor den KünstlerInnen, MäzenInnen und vor allem vor unserer Stadt und ihrer BürgerInnen."

Logo FacebookLogo TwitterLogo Google Plus
Startseite > Presse > Balkenhol
RSS
f