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Abfallvermeidung

26.04.2005Natur und Umwelt

Müllberge in der Stadt. Welche Aktivitäten setzt der ressortzuständige Vizebürgermeister Preuner zur Müllvermeidung?

Bürgerliste fordert Preuner auf, Aktivitäten zu setzen, um die Zunahme bei den Einwegverpackungen im Restmüll zu stoppen.

„Die reine Bewältigung der problemlosen Abfallbeseitigung durch das Abfallwirtschaftsamt und der Hinweis auf Beratungstätigkeit durch die Wirtschaftskammer entbindet die Stadt nicht von ihrer Verpflichtung aktiv auf Abfallvermeidung im privaten und öffentlichen Bereich zu drängen“, meint GR Ulrike Saghi.

Bereits im Februar dieses Jahres hat die Bürgerliste die Beriche über die Zunahme bei der Abfallmenge in der Stadt Salzburg zum Anlass genommen, den ressortzuständigen Vizebürgermeister Preuner zu fragen, welche Aktivitäten er in punkto Müllvermeidung zu setzen gedenkt.

Zurückgeführt wird diese Steigerung einerseits auf das Bevölkerungswachstum, das „Wegwerfverhalten“ der SalzburgerInnen, aber auch auf die positive Tourismusbilanz des Jahres 2004.

Das Bevölkerungswachstum betrug von 2003 (146.560) bis 2004 (147.635) - eine Zunahme von 0,73%, die Steigerung des Müllaufkommens pro Kopf rund 19 kg – eine beunruhigende Entwicklung!

Auch wenn das konsequente Trennverhalten bei den Haushalten für Preuner erfreulich sein mag, sind die Prognosen bei einem derart steigenden Müllberg eher düster.

In seiner Beantwortung hat Preuner daher auch nur ausweichend zu einem immer akuter werdenden Problem geantwortet. Er lässt dabei völlig den Aspekt der aktiven Abfallvermeidung außer Acht, der anhand aktueller Zahlen jedoch immer dringlicher wird.

Die reine Bewältigung der problemlosen Abfallbeseitigung durch das Abfallwirtschaftsamt und der Hinweis auf Beratungstätigkeit durch die Wirtschaftskammer entbindet die Stadt nicht von ihrer Verpflichtung aktiv auf Abfallvermeidung im privaten und öffentlichen Bereich zu drängen.

Landes-Umweltreferent Raus hat heuer bereits zwei sehr sinnvolle Aktivitäten in Richtung Abfallvermeidung vorgestellt, die von Seiten der Bürgerliste für die Stadt mehrfach gefordert wurden, bzw. die bereits einmal eingeführt und dann von einer Mehrheit im Gemeinderat wider besseren Wissens wieder aufgehoben wurden, wie z. B. die Förderung für Mehrwegwindeln oder das Verbot von Alu-Dosen im Marktgebiet.

Erfolgreiche Aktionen wie die „Initiative Mehrweg“, die ebenfalls auf einen Antrag der Bürgerliste zurückgegangen ist, waren kurzfristig erfolgreich und müssten von Seiten des Ressorts wieder weiterbetrieben werden.

Es stimmt also nur bedingt, wenn der ressortzuständige Vizebürgermeister die Möglichkeiten der Kommunen betreffend das Aufkommen von Abfällen als sehr gering einschätzt.

Die Bürgerliste fordert Preuner daher erneut auf, Aktivitäten zu setzen, um die Zunahme bei den Einwegverpackungen im Restmüll zu stoppen, sowie die Einbindung der TSG bei der Erstellung des Tourismuskonzeptes, um bereits im Rahmen der Salzburgwerbung auf die Abfallproblematik und deren Vermeidung bei Betrieben und Touristikanbietern hinzuweisen.

Weiters ist eine Aufklärungskampagne dringend notwendig, um die Bevölkerung wieder stärker zur Abfallvermeidung zu sensibilisieren und das Wegwerfverhalten positiv zu beeinflussen.

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