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Prävention

10.09.2003Soziales

Im Kampf gegen die Suchtproblematik von Kindern und Jugendlichen muss Prävention oberste Priorität haben. Bürgerliste fordert: Kein Wahlkampfgeplänkel mit diesem wichtigen Thema!

FPÖ-Landesparteiobmann Schnell beginnt seinen Wahlkampf mit der uralt-Strategie der Freiheitlichen – zuerst die Öffentlichkeit verunsichern, dann eine Bevölkerungsgruppe stigmatisieren, um anschließend keine Lösungen anzubieten.

Der aktuelle FPÖ-Vorschlag zur Drogenbekämpfung zeigt einmal mehr, wie wenig sich die FPÖ inhaltlich mit Themen auseinandersetzt und wie sie versucht, durch Polemik ihre eigene politische Untätigkeit zu verschleiern.

Verpflichtende Drogentests in den Schulen haben sehr wenig mit der, von Schnell zitierten Prävention zu tun. Prävention bedeutet wohl vielmehr, die jungen Menschen vor dem Griff zur Droge über die Auswirkungen dieser Substanzen zu informieren und die Ursachen für die Bereitschaft zum Drogenkonsum zu bekämpfen.

Nur durch eine Stärkung des Selbstwertgefühls der jungen Menschen und der Hilfe bei der Bewältigung von Problemsituationen kann die Flucht in die Drogenabhängigkeit verhindert werden. Gebot der Stunde ist es, den Jugendlichen Perspektiven für eine erfüllte Lebensgestaltung und eine berufliche Zukunft zu bieten.

Warum hat sich Karl Schnell nicht endlich für den dringend notwendigen Ausbau der Drogenambulanz stark gemacht? Die Stadt hat auf die unhaltbaren Zustände in der Drogenambulanz seit Jahren aufmerksam gemacht und diesen Ausbau als wichtige Maßnahme im Rahmen ihres Drogenkonzeptes gefordert.

Die Umsetzung des Drogenkonzepts der Stadt, das auf Prävention setzt und das auch von der Stadt-FPÖ mitgetragen wird, muss mit dem Problem der fehlenden finanziellen Mittel kämpfen.

Wie ernst Karl Schnell das Thema Drogenproblematik, Prävention und Ausbau der Drogenambulanz nimmt, hätte er bei der Erstellung des Landesbudgets beweisen können, indem er ausreichend Mittel für diese Maßnahmen eingefordert hätte.

Im Übrigen lenken diese Diskussionen nur vom Hauptproblem „Alkohol“ ab. Die alarmierenden Zahlen der Alkoholsucht bei Jugendlichen spiegeln den verlogenen Umgang der Politik und Gesellschaft mit der akzeptierten Droge Alkohol und ihren Auswirkungen wider.

Die Bürgerliste fordert anstelle von polemisierenden Diskussionen ausreichend Gelder für die Prävention, mehr Betreuungslehrer in den Schulen, mehr Streetwork, stärkere Kontrollen des Jugendschutzes und den Ausbau von betreuten Plätzen und Räumen für Jugendliche.

Bund, Länder und Gemeinden sind angesichts der dramatischen Entwicklung aufgefordert, ausreichend finanzielle Mittel in die Zukunft unserer Kinder zu investieren, um eine Verschärfung der Suchtproblematik zu verhindern.

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